The secular perturbations of two planets moving in the same plane; with application to Jupiter and Saturn. (Q1534469)
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scientific article; zbMATH DE number 2691062
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | The secular perturbations of two planets moving in the same plane; with application to Jupiter and Saturn. |
scientific article; zbMATH DE number 2691062 |
Statements
The secular perturbations of two planets moving in the same plane; with application to Jupiter and Saturn. (English)
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1890
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Wenn nur zwei Planeten in derselben Ebene um die Sonne kreisen, so kann man das Problem der Bestimmung der Säcularstörungen auf eine einzige Quadratur zurückführen, da in der Störungsfunction als Veränderliche nur drei Grössen, nämlich die beiden Excentricitäten und die Differenz der beiden Perihellängen, vorkommen und zwischen ihnen bereits zwei Integrale, das Flächenintegral und das Integral der lebendigen Kraft, bekannt sind. Indem der säculare Teil der Störungsfunction mit Zuhülfenahme der excentrischen Anomalie nach Potenzen der Excentricitäten bis zum sechsten Grade entwickelt und alles auf eine Variable \(x\) reducirt wird, erhält man für diese eine Differentialgleichung von der Form \[ \frac{dx}{dt}=\frac{\sqrt{f(x)}}{\varphi(x)}, \] wo \(f(x)\) und \(\varphi(x)\) nach ganzen Potenzen von \(x\) in Reihen entwickelt gegeben sind. Durch Einsetzen numerischer Werte findet man für Jupiter und Saturn, dass zwei Werte von \(x\) die erste Function \(f(x)\) zu Null machen, und dass für alle dazwischen liegenden Werte \(f(x)\) positiv ist und \(\varphi(x)\) sein Vorzeichen beibehält. Hieraus folgt nach einer von Weierstrass herrührenden Schlussweise, dass \(x\) und somit die beiden Excentricitäten beständig zwischen zwei festen Grenzen sich bewegen. Sind die Excentricitäten und die Differenz der Perihellängen bestimmt, so ergeben sich durch eine letzte Quadratur die Perihellängen selbst.
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