Beiträge zur Theorie der mathematischen Erkenntnis. (Q1534705)
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scientific article; zbMATH DE number 2691324
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Beiträge zur Theorie der mathematischen Erkenntnis. |
scientific article; zbMATH DE number 2691324 |
Statements
Beiträge zur Theorie der mathematischen Erkenntnis. (English)
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1888
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Herr Zindler philosophirt zwanglos über die Grundlagen der Mathematik. Er behandelt die Relationen, die Axiome der Mathematik, die Klassen mathematischer Aussagen und ihre Stellung zu einander und die mathematische Symbolik. An Locke, Berkeley und Meinong's Humestudien anknüpfend, führt er im wesentlichen eine psychologische Untersuchung. Am wichtigsten sind seine Erörterungen über die Symbolik. Er unterscheidet vier Arten der Axiome, nämlich Axiome der Relationen, der Definition, der Operation (oder Construction) und der Existenz. Er erklärt es für unangemessen, die Anzahl der Axiome nach Möglichkeit zu verringern. Alle evidenten Sätze sollen unmittelbar als Grundlagen der Mathematik verwendet werden. Er betont die Unentbehrlichkeit der Anschauung in der Mathematik auch jenseits der Aufstellung von Axiomen. Die Unmöglichkeit, mit Hülfe analytischer Geometrie den Raum zu definiren, wird klar und bündig nachgewiesen. Der Wert und die Mängel der mathematischen Symbolik werden im einzelnen aufgesucht. -- Die Ansichten des Verfassers beruhen auf gründlicher Erwägung der Probleme und dürften nicht ohne Anerkennung bleiben.
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