Lehrbuch der gesamten niederen Mathematik. Abteilung I u. II: Arithmetik, Buchstabenrechnung und Algebra. (Q1534876)
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scientific article; zbMATH DE number 2691520
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Lehrbuch der gesamten niederen Mathematik. Abteilung I u. II: Arithmetik, Buchstabenrechnung und Algebra. |
scientific article; zbMATH DE number 2691520 |
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Lehrbuch der gesamten niederen Mathematik. Abteilung I u. II: Arithmetik, Buchstabenrechnung und Algebra. (English)
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1889
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Der Verfasser nennt den ersten Teil des vorliegenden Lehrbuchs ein ``praktisches Unterrichtsbuch zur leichten Erlernung der vier Rechnungsarten mit ganzen Zahlen, gewöhnlichen Brüchen und Decimalbrüchen, unter Berücksichtigung der Eigenschaften und der Teilbarkeit, der Zerlegung einer Zahl in Factoren und des grössten gemeinschaftlichen Masses der Zahlen; mit einer grossen Zahl vollständig ausgerechneter praktischer Beispiele für den Selbstunterricht und zum Gebrauche von Bau-, Real- und Fortbildungsschulen''. Der zweite Teil wird bezeichnet als ``ein praktisches Unterrichtsbuch zur leichten Erlernung der vier Operationen mit Buchstabengrössen, der Potenzen, der Gleichungen, des Ausziehens der Quadrat- und Kubikwurzel, des Rechnens mit Wurzelgrössen, der Verhältnisse und Proportionen und deren Anwendung auf das praktische Rechnen; mit einer grossen Zahl vollständig ausgerechneter Beispiele und Aufgaben, bearbeitet für den Selbstunterricht und zum Gebrauche an Bau-, Real- und Fortbildungsschulen.'' Was dieser etwas lange Titel verspricht, das hält das Lehrbuch, aber nur für denjenigen, der ohne Causalitätsbedürfnis an dasselbe herangeht und der über Ungenauigkeiten im Ausdruck leicht hinweggeht. Dass an einen systematischen oder nur einigermassen strengen Aufbau der Arithmetik nicht gedacht ist, dafür mag die Erklärung der Subtraction als Beispiel dienen, die auch nicht einmal ahnen lässt, dass die Subtraction eine Umkehrung der Addition ist: ``Subtrahiren oder abziehen heisst, von einer Zahl so viele Einheiten wegnehmen als eine oder mehrere andere Zahlen Einheiten haben.'' Als Beispiel für Ungenauigkeit im Ausdruck diene die Erklärung des geometrischen Verhältnisses. Nachdem gesagt ist, dass ein arithmetisches Verhältnis die Angabe ist, um wieviel eine Grösse grösser ist als eine andere, wird ein geometrisches Verhältnis als die Angabe definirt, um wieviel mal grösser eine Grösse ist, als eine andere. Trotz dieser Mängel wird das Buch wegen der vielen vorgerechneten Beispiele manchem Praktiker genügen.
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