Sur un théorème fondamental dans la théorie des équations différentielles. (Q1535147)

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scientific article; zbMATH DE number 2691815
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    English
    Sur un théorème fondamental dans la théorie des équations différentielles.
    scientific article; zbMATH DE number 2691815

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      Sur un théorème fondamental dans la théorie des équations différentielles. (English)
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      1889
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      Es handelt sich um einen neuen Beweis des von Briot und Bouquet in ihrer berühmten Abhandlung (J. de l'Éc. Pol. cah. XXXVI) aufgestellten Satzes, dass eine Differentialgleichung, der ein holomorphes Integral \(y\) mit vorgeschriebenem Anfangswerte \(y_{0}\) für \(x = x_0\) genügt, kein anderes Integral mit demselben Anfangswerte besitze. Selbstverständlich könnte es sich hier nur um eine in der Umgebung von \(x_0\) nicht holomorphe Lösung handeln. Der Verfasser beweist nun, indem er den allgemeineren Fall eines Systems von Differentialgleichungen betrachtet, dass \(x_0\) kein singulärer Punkt irgend eines Systems von Lösungen desselben sein könne, welches mit dem existirenden System von holomorphen Lösungen in den Anfangswerten übereinstimme. Hierbei wäre noch die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass \(x_0\) ein gewöhnlicher Punkt, die fraglichen Integrale aber so beschaffen seien, dass sie die vorgeschriebenen zugehörigen Werte für jeden Wert von \(x\) annehmen können. Dass dieser Fall in der That bei einer Differentialgleichung eintreten kann, hat Herr Fuchs in seiner Abhandlung ``Ueber die Werte, welche die Integrale etc.'' (Berl. Ber. 1886. 279, F. d. M. XVIII. 280, JFM 18.0280.01) nachgewiesen. Ist \(u\) ein holomorphes Integral mit \(u =y_0\) für \(x = x_0\), und setzt man \(y = u + v\), so ist nur nötig, dass \(v = 0\) ein Punkt der Unbestimmtheit ist für \(x\) als Function von \(v\), also \(v\) für jeden Wert von \(x\) den Wert Null erreichen kann, damit es sogar unzählig viele nicht holomorphe Integrale \(y\) gebe, welche für \(x = x_0\) den Wert \(y_0\) annehmen können. (Vgl. das im citirten Referat mitgeteilte Beispiel.)
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