Le corrispondenze univoche sulle curve ellittiche. (Q1535546)
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scientific article; zbMATH DE number 2692236
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Le corrispondenze univoche sulle curve ellittiche. |
scientific article; zbMATH DE number 2692236 |
Statements
Le corrispondenze univoche sulle curve ellittiche. (English)
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1889
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Die (algebraischen) eindeutigen Beziehungen unter den Punkten auf Curven von beliebigem Geschlechte können in zwei Klassen geteilt werden; einige (die ordentlichen) können für alle Werte der Moduln der Curven stattfinden, die anderen (die singulären) treten nur bei Curven mit speciellen Moduln auf. Diese Unterscheidung kann im besonderen bei der Betrachtung einer elliptischen Curve gemacht werden; wenn man in diesem Falle mit \(u\) das über die Curve erstreckte elliptische Integral erster Gattung bezeichnet und mit \(\omega_1\) und \(\omega_2\) die Moduln desselben, so sind die ordentlichen Correspondenzen durch die Beziehung \[ u' \equiv \pm u + C \quad (\text{mod. } \omega_1, \omega_2) \] bestimmt, die singulären dagegen durch \[ u' \equiv \pm iu + C, \quad u' \equiv \pm \alpha u + C, \quad u' \equiv \pm \alpha^2 u + C \quad (\text{mod. } \omega_1, \omega_2), \] wo \(i^2 = -1\) und \(\alpha^3 = 1\) ist. In den geometrischen Arbeiten, welche die eindeutigen Beziehungen auf elliptischen Curven behandeln, werden (obgleich das nicht besonders ausgedrückt wird) die singulären Transformationen ausgeschlossen; daher schien es dem Verf. der Mühe wert, die Behandlung des Gegenstandes ab ovo wieder vorzunehmen, damit auch diese den verdienten Platz finden könnten. Er legt allen seinen Betrachtungen den folgenden Satz zu Grunde: Wenn unter den Punkten zweier kubischen ebenen Curven \(\gamma\) und \(\gamma'\) (die auch zusammenfallen können) eine eindeutige Beziehung herrscht, so entsprechen den Punktepaaren der einen, welche mit einem beliebigen ihrer Punkte \(o\) in gerader Linie sind, Punktepaare der anderen, welche mit einem bestimmten ihrer Punkte \(o'\) in gerader Linie sind. Nach Herrn Castelnuovo (Ven. Ist. Atti (6) V; vgl. F. d. M. XIX. 1887. 597, JFM 19.0597.01) werden \(o\) und \(o'\) homologe Projectionspunkte genannt; sie sind Tangentialpunkte zweier entsprechenden Punkte der vorausgesetzten Correspondenz zwischen Punkte der vorausgesetzten Correspondenz zwischen \(\gamma\) und \(\gamma'\). Jede eindeutige Correspondenz zwischen zwei ebenen Curven dritter Ordnung ist in \(\infty^2\) quadratischen Correspondenzen zwischen ihren Ebenen enthalten; sie ist aber in einer Collineation enthalten, wenn und nur wenn einem auf einer Geraden gelegenen Punkttripel der einen ein ähnliches Tripel in der anderen entspricht (insbesondere, wenn zwei Wendepunkte sich entsprechen). Die notwendige und hinreichende Bedingung, damit zwischen kubischen Curven eine eindeutige Beziehung hergestellt werden könne, ist die, dass die zwei Quadrupel von Tangenten, welche von zwei beliebigen ihrer Punkte ausgehen, projectiv seien. Ist sie erfüllt, und ist ein Paar entsprechender Punkte gegeben, so sind 2, 4 oder 6 eindeutige Beziehungen zwischen den Curven bestimmt, je nachdem die Curven allgemein, harmonisch oder äquianharmonisch sind. Von den eindeutigen Correspondenzen unter den Punkten derselben kubischen Curve sind diejenigen bemerkenswert, welche durch Projection der Curven aus einem ihrer Punkte entstehen; sie sind augenscheinlich involutorisch, werden vom Verf. wegen ihrer Eigenschaften ``rational'' genannt und zu einem ``ersten System'' vereinigt; sie sind die einzigen mit vier Ordnungspunkten versehenen Correspondenzen. Diese letzte Bemerkung leitet zu einer Klassification der eindeutigen Correspondenzen nach der Zahl \(k\) der Ordnungspunkte. Man bemerke, dass das Product einer Correspondenz mit \(k\) Ordnungspunkten mit einer rationalen eine Correspondenz mit \(4 - k\) Ordnungspunkten ist; und dass das Product einer beliebigen Zahl \(n\) rationaler Correspondenzen eine rationale Correspondenz ist, wenn \(n\) ungerade, die Identität oder eine Correspondenz ohne Ordnungselemente, wenn \(n\) gerade ist. Daraus fliesst der Begriff des ``zweiten Systems'' eindeutiger Transformationen, in welchem die Transformationen mit 0 oder \(\infty\) Ordnungspunkten enthalten sind, deren jede als Product zweier rationalen Transformationen angesehen werden kann; drei und nur drei von ihnen sind involutorisch und werden ``principale'' Involutionen genannt (vgl. F. d. M. XVIII. 1886. 797, JFM 18.0795.01). Die oben beschriebenen Correspondenzen sind alle ordentlich. Auf den harmonischen Curven hat man auch singuläre Correspondenzen, welche zwei umgekehrte Systeme von einander bilden: alle sind cyklisch vom vierten Grade und haben zum Quadrate eine rationale Transformation. Ebenso giebt es auf einer äquianharmonischen Curve singuläre Transformationen; sie bilden vier verschiedene Systeme; zwei derselben sind Umkehrungen von einander und enthalten cyklische Correspondenzen dritten Grades, die beiden anderen sind auch Umkehrungen von einander und enthalten cyklische Transformationen sechsten Grades. Unter allen diesen Correspondenzen bestehen viele und interessante Beziehungen, welche der Leser in den letzten Nummern der besprochenen Arbeit findet. Zum Schluss wollen wir mit dem Verf. bemerken, dass die entwickelten Betrachtungen auf die Erforschung der Eigenschaften elliptischer Curven besonderer Ordnung Anwendung finden können: dies wird durch die Untersuchung betreffs der ebenen Curven dritter Ordnung bewiesen, mit welche die interessante Abhandlung schliesst.
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