On the oscillations of a rotating liquid spheroid and the genesis of the moon. (Q1536045)

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scientific article; zbMATH DE number 2692777
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    English
    On the oscillations of a rotating liquid spheroid and the genesis of the moon.
    scientific article; zbMATH DE number 2692777

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      On the oscillations of a rotating liquid spheroid and the genesis of the moon. (English)
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      1889
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      Diese Abhandlung enthält eine nach den Methoden der Herren Greenhill und Basset geführte Untersuchung der zuerst von Riemann erhaltenen Gleichungen, welche die Länge der Axen eines Flüssigkeitsellipsoids bestimmen, das um eine seiner Hauptaxen rotirt und sich so bewegt, dass es ellipsoidisch bleibt, und diese Gleichungen werden dann benutzt, um die kleinen Schwingungen um jenen Zustand stetiger Bewegung zu finden, in denen die freie Oberfläche ein abgeplattetes Sphäroid ist und die Flüssigkeit wie starr um die Polaraxe rotirt; dabei wird von den betrachteten Verrückungen vorausgesetzt, dass die Rotationsaxe im Raume fest ist, dass die Oberfläche immer ellipsoidisch bleibt, und dass sie jene Axe zur einen Hauptaxe hat. Zwei Schwingungsperioden, \(2 \pi / n_1\) und \(2 \pi / n_2\), treten auf, wobei \[ n_1^2 = \frac{4 \pi \gamma \varrho}{3 + f^2} - \frac{\omega^2 (3 + 8 f^2 + f^4)}{2f^2 (3 + f^2)}, \] \[ n_2^2 = \frac{24 \pi \gamma \varrho (1 + f^2)}{(3 + f^2)^2} - \frac{\omega^2 (27 + 18 f^2 - f^4)}{f^2 (3 + f^2)^2} \] gesetzt ist. In diesen Gleichungen bedeuten ferner \(\varrho\) die Dichte der Flüssigkeit, \(\omega\) die Winkelgeschwindigkeit, \(\gamma\) die Gravitationsconstante; \((1 + f^2)(1 - e^2) = 1\), wenn \(e\) die Excentricität des Sphäroides ist, und zwischen \(\omega\) und \(f\) besteht die Bedingungsgleichung für stetige Bewegung \[ (3 + f^2) \text{arctg} f = f \left( 3 + \frac{\omega^2 f^2}{2 \pi \gamma \varrho} \right) . \] Die Tragweite der so bestimmten Schwingungsperioden betreffs der Frage über den Ursprung des Mondes wird erörtert, und das Untersuchungsergebnis lautet bestätigend für die Hypothese des Hrn. Darwin (Phil. Trans. 1879 u. 80), dass der Mond nicht gemäss der Laplace'schen Theorie sich von der Erde als ein Ring getrennt habe, sondern als eine einzige Masse abgerissen sein müsse. Es wird nämlich gezeigt, dass eine Periode freier Schwingung, wie Darwin's Hypothese verlangt, wirklich möglich ist. Zwei Tabellen sind angehängt, die erste giebt den Wert der kürzeren Periode und die Dichte, wenn die Länge des Tages \(5^{\text{h}} 36^{\text{min}}\) ist, und die zweite die längere Periode und die Dichte für verschiedene Werte der Tageslänge und der Ellipticität.
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