Sur les tentatives d'explication de la gravitation universelle. (Q1536091)

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scientific article; zbMATH DE number 2692824
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    Sur les tentatives d'explication de la gravitation universelle.
    scientific article; zbMATH DE number 2692824

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      Sur les tentatives d'explication de la gravitation universelle. (English)
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      1889
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      In der ``Note sur la genèse des forces attractives et répulsives'' (Bordeaux Mém. (2) II. 1878) hat der Verf. die Frage vom mathematischen Gesichtspunkte aus behandelt und nachgewiesen, dass bei dem Versuche der Aufstellung vernünftiger Hypothesen, welche darauf abzielen, an die Stelle der fernwirkenden Anziehungen und Abstossungen zwischen Massenpunkten die Wirkung eines durch Druck auf diese Molekeln wirkenden Mittels zu setzen, die Möglichkeit dieser Hypothesen eigentümlichen Einschränkungen unterliege, die man a priori nicht voraussehen könne. Die Abgrenzung des Kreises von Voraussetzungen, innerhalb dessen die Forschung vorgehen müsse, bildet den Gegenstand des gegenwärtigen Aufsatzes, der manche bemerkenswerten Ergebnisse erzielt. ``Jeder Teil \(A\) des Mittels erfährt von Seiten des ganzen übrigen Mittels eine Einwirkung, welche genau der Anziehung gleich ist, welche von \(A\) auf einen Körper von gleichem Volumen ausgeübt wird''. Das Mittel kann nicht in Ruhe sein, weil es dann keine Trägheitskräfte gäbe. Aus den Bewegungen längs der Fahrstrahlen von einem Massenpunkte aus lässt sich nichts erschliessen; daher ist die Betrachtung auf die Bewegungen auf den zum Körper \(A\) (der als Kugel gedacht wird) concentrischen Kugelflächen einzuschränken. Also ist das Mittel dem Lichtäther ganz analog. Das Gesetz von der Erhaltung der Kraft nötigt jedoch, für jeden Körper die Strahlungen, welche die Gravitation hervorrufen, und deren Intensität der Masse proportional ist, von denjenigen Strahlungen zu scheiden, die einem Verluste oder Gewinne an lebendiger Kraft entsprechen. Ob solche Erscheinungen an den Himmelskörpern durch die Erfahrung erwiesen seien, dies sei für uns noch nicht spruchreif, daher unseren Nachkommen zur Entscheidung zu überlassen.
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