Die Grundgesetze der Formänderung elastischer Körper und ihre Anwendung in der Baumechanik. (Q1536152)
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scientific article; zbMATH DE number 2692888
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Die Grundgesetze der Formänderung elastischer Körper und ihre Anwendung in der Baumechanik. |
scientific article; zbMATH DE number 2692888 |
Statements
Die Grundgesetze der Formänderung elastischer Körper und ihre Anwendung in der Baumechanik. (English)
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1889
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Der Verfasser geht aus von der als Erfahrungsthatsache hingestellten Eigenschaft elastischer Körper, dass die Verschiebungen, welche in den einzelnen Teilen durch irgend wie angreifende äussere Kräfte hervorgerufen werden, den genannten Kräften proportional seien. Indem er nun zunächst eine äussere Kraft angreifen und allmählich von Null an bis zu ihrer endlichen Grösse anwachsen lässt, und dann mit einer zweiten Kraft dasselbe ausführt, erhält er einen Process, für welchen er die geleistete Arbeit bestimmt. Nun vertauscht er die Reihenfolge der beiden Kräfte und setzt die hierbei geleistete Arbeit der ersteren gleich. Zur Rechtfertigung dienen nur die Worte: Die Arbeit muss unter den vorher angegebenen Bedingungen in beiden Fällen dieselbe sein. So gelangt er zu Maxwell's Theorem von der Gegenseitigkeit der Verschiebungen. Dann wird der Satz abgeleitet, dass die Ableitungen der Formänderungsarbeit nach den äusseren Kräften die Verschiebungen der Angriffspunkte liefern. Der Satz von Castigliano (Menabrea) wird auf die uns nicht recht einleuchtende Bemerkung gestützt: Bringt man dicht neben dem Angriffspunkte des Stützenwiderstandes \(X_{1}\) eine Kraft \(X_{1}\) an, so muss die Verschiebung dieses Punktes für alle Werte verschwindend klein sein. Der Verfasser ist im Irrtum, wenn er annimmt, dass eine Function mehrerer Variabeln ein Maximum oder Minimum besitzt, ``wenn die ersten Differentialquotienten Null sind und die zweiten partiellen Differentialquotienten nicht alle verschwinden''. Es folgen noch einige weitere Bemerkungen, welche wir übergehen, da sie im wesentlichen nur Anwendungen des Vorhergehenden sind.
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