A short account of the history of Mathematics. (Q1536491)
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scientific article; zbMATH DE number 2693331
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | A short account of the history of Mathematics. |
scientific article; zbMATH DE number 2693331 |
Statements
A short account of the history of Mathematics. (English)
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1888
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Nach der Absicht des Verfassers soll diese Geschichte für alle Leser verständlich sein, welche nur die Elemente der Mathematik kennen, und bei der Anführung der Resultate ist meistens die neuere Bezeichnungsweise benutzt worden. Wie die Vorrede ausdrücklich hervorhebt, ist daher das Buch vornehmlich eine Compilation aus vorhandenen Werken, und der Entwickelung der Mathematik neuerer Zeit ist eine nur dürftige Behandlung zugefallen. So weit es indes reicht, scheint es uns sorgfältig zu sein und ist ohne Frage sehr interessant. Die erste Periode, zu welcher das Capitel I über die egyptische und phönizische Mathematik die Einleitung bildet, umfasst die Mathematik unter griechischer Führung vom Auftreten des Thales um 600 v. Ch. Bis zur Einnahme von Alexandrien durch die Muhamedaner 641 n. Ch. In dieser Periode werden die ionischen und pythagoreischen Schulen besprochen, die Schulen von Athen und Cyzicus, die erste und die zweite Alexandrinische Schule, endlich die Byzantinische Schule (v. 641-1453) als die Hüterin der Werke der griechischen Mathematiker. In einem besonderen Capitel am Ende dieser Periode werden auch die verschiedenen Systeme der Zahlzeichen betrachtet, welche durch die sogenannten arabischen verdrängt wurden. Die zweite Periode ist die Mathematik im Mittelalter und während der Renaissance. Nach einem Capitel über das Erstarken der Bildung im westlichen Europa folgen andere über die Mathematik der Araber, über die Einführung arabischer mathematischer Werke in Europa, über die Entwickelung der Arithmetik bis zum Jahre 1637, über die Mathematik der Renaissance und beim Ende derselben. Die dritte Periode behandelt die neuere Mathematik, Geschichte der Mathematik von Descartes bis Huygens, Leben und Werke Newton's, Leibniz und die Mathematiker der ersten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts, Lagrange, Laplace und ihre Zeitgenossen, endlich die jüngste Zeit. Obgleich dieses letzte Capitel kaum etwas anderes als ein Verzeichnis von Namen ist, so bildet das Buch als Ganzes eine anerkennungswerte Einführung in die Geschichte der Mathematik. Sein Wert wird erhöht durch ein Inhaltsverzeichnis und eine Liste von Werken über die allgemeine Geschichte der Mathematik oder über lange Perioden in jener Geschichte. (Ausführliche Anzeige in Nature XXXIX. 265-268).
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