Dei complessi in generale nello spazio a quattro dimensioni ed in particolare di alcuni di primo ordine. Loro projezione e rappresentazione nello spazio ordinario. (Q1538552)
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scientific article; zbMATH DE number 2694515
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Dei complessi in generale nello spazio a quattro dimensioni ed in particolare di alcuni di primo ordine. Loro projezione e rappresentazione nello spazio ordinario. |
scientific article; zbMATH DE number 2694515 |
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Dei complessi in generale nello spazio a quattro dimensioni ed in particolare di alcuni di primo ordine. Loro projezione e rappresentazione nello spazio ordinario. (English)
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1888
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Im vierdimensionalen linearen Raume \(R_4\) befinden sich \(\infty^6\) Gerade, unter diesen giebt es \(\infty^2\), welche drei beliebigen Bedingungen genügen: sie bilden eine Mannigfaltigkeit, welche Herr Bordiga aus Analogie ``Complex'' nennt; Ordnung \(\mu\) des Complexes ist die Zahl ihrer Geraden, welche durch einen beliebigen Punkt von \(R_4\) gehen, während ihre Klasse \(\nu\) der Grad der Regelfläche ist, welche durch ihre in einem dreidimensionalen Raume \(R_3\) befindlichen Geraden gebildet wird. Insbesondere bilden einen Complex alle Geraden, welche a) eine zweidimensionale Fläche \(F_1\) (Doppelleitfläche des Complexes) in zwei Punkten, eine andere zweidimensionale Fläche \(F_2\) (einfache Leitfläche des Complexes) in einem Punkte treffen; b) jede von drei zweidimensionalen Flächen \(F_i\) (Leitflächen des Complexes) in einem Punkte treffen. Diesen zwei Complexklassen ist der erste Teil der in Rede stehenden Abhandlungen gewidmet. Nennt man \(n_i\) die Ordnung der Fläche \(F_i\), \(p_i\) das Geschlecht und \(h_i\) die Zahl der scheinbaren Doppelpunkte ihres Schnittes durch einen \(R_3\), so ergiebt sich leicht für einen Complex \(\varOmega_a\) der ersten Klasse \[ \mu=n_2 \left\{ \frac{(n_1-1)(n_1-2)}{2}-p_1 \right\},\quad \nu=n_2\left\{ \frac{n_1(n_1-1)}{2}+h_1 \right\}\cdot \] Alle Punkte der gegebenen Flächen sind singuläre Punkte des Complexes, weil durch jeden \(\infty^1\) Complexstrahlen gehen: haben die Flächen Punkte gemein, so sind diese noch singulärer; denn durch jeden gehen \(\infty^2\) Complexstrahlen. Die \(\infty^2\) Geraden, welche beide Flächen in zwei Punkten treffen, sind Doppelstrahlen des Complexes, während die Geraden, welche \(F_1\) in drei und \(F_2\) in einem Punkte treffen, dreifache Geraden des Complexes sind. Dreifache Complexstrahlen sind auch die Geraden, welche \(F_1\) in zwei und \(F_2\) in drei Punkten treffen; sechsfache (nicht vierfache, wie der Herr Verfasser sagt) die Geraden, welche \(F_1\) in drei und \(F_2\) in zwei Punkten treffen; neunfache (nicht fünffache) die Geraden, welche beide Flächen in drei Punkten treffen. Die Complexe dieser Art, welche Fläche \(n_1^{\text{ter}}\) Ordnung als zweifache und eine \(n_2^{\text{ter}}\) Ordnung als einfache Leitfläche haben, können nicht von einer Ordnung kleiner als \(n_2\) sein, und sind von dieser Ordnung nur, wenn die Doppelleitfläche eine kubische Normalfläche ist; insbesondere werden die einzigen Complexe \(\varOmega_a\) erster Ordnung durch die Sehnen dieser Fläche gebildet, welche eine Ebene treffen. In einem Complex \(\varOmega_b\) der zweiten Klasse hat man \[ \mu=n_1n_2n_3, \quad \nu=2n_1n_2n_3; \] jeder Punkt einer Fläche \(F_i\) der gegebenen Flächen ist Mittelpunkt eines Strahlenkegels, dessen Ordnung \(n_kn_l\) ist (\(ikl\) ist eine beliebige Permutation von 123), während durch jeden Punkt, welcher zweien dieser Flächen gemein ist, \(\infty^2\) Complexstrahlen gehen. Der Complex besitzt als zweifache Strahlen die \(\infty^2\) (in Flächen in je einem Punkte und die dritte in zwei Punkten treffen, als vierfache (nicht als dreifache, wie der Herr Verfasser meint) die \(\infty^1\) (in drei Regelflächen verteilte) Geraden, welche zwei der gegebenen Flächen in je zwei Punkten und die dritte in einem treffen; als dreifache die \(\infty^1\) (ebenfalls in drei Regelflächen verteilte) Geraden, welche zwei der gegebenen Flächen in je einem Punkt und die dritte in drei Punkten treffen. Der Complex hat auch eine endlich Zahl sechsfacher Geraden, von denen jede eine der gegebenen Flächen in einem, eine in zwei und eine in drei Punkten schneidet; zuletzt eine endliche Zahl achtfacher Geraden, von denen jede eine Sehne aller gegebenen Flächen ist: mit Unrecht glaubt der Herr Verfasser, dass alle diese Geraden vierfache Complexstrahlen seien. -- Die Complexe \(\varOmega_b\) können erster Ordnung nur dann sein, wenn alle gegebenen Flächen eben sind, doch können sie in Complexe niedrigerer Ordnung zerfallen. Der zweite Teil der Abhandlung, mit der wir uns beschäftigen, hat zum Gegenstand die Complexe erster Klasse und erster Ordnung \(\varOmega_a\), welche, wie schon gesagt, aus den Geraden bestehen, welche eine Ebene \(\alpha\) und eine kubische Normalfläche \(F\) treffen. Jeder Punkt von \(F\) ist der Mittelpunkt eines zweidimensionalen Complexkegels zweiter Ordnung, während die drei Durchschnittspunkte \(A_1, A_2, A_3\) von \(F\) und \(\alpha\) die Mittelpunkte dreier dreidimensionalen Complexkegel sind. Der Complex \(\varOmega_a\) besitzt drei singuläre Ebenen \(\lambda_1, \lambda_2,\lambda_3;\) \(\lambda_i\) geht durch \(A_k\) und \(A_l\) und schneidet \(F\) in einem Kegelschnitt \(c^2_i\). Nicht geringe Wichtigkeit hat bei der Bestimmung der Eigenschaften des Complexes \(\varOmega_a\) die Untersuchung der Regelflächen fünfter Ordnung, welche aus den Complexstrahlen bestehen, die eine beliebige Gerade schneiden, sowie die Erforschung der Congruenz fünfter Ordnung und vierter Klasse, welche aus den Complexstrahlen besteht, die eine beliebige Ebene schneiden; diese Untersuchung ist mit besonderer Sorgfalt in der Originalabhandlung durchgeführt. Nimmt man in \(R_4\) einen Punkt \(O\) und einen dreidimensionalen Raum \(R_3\) beliebig an, und projicirt den Complex \(\varOmega_a\) und \(O\) auf \(R_3\), so erhält man einen Complex vierten Grades \(\varOmega'\) des gewöhnlichen Raumes \(R_3\). Jeder Punkt des Raumes \(R_3\) ist der Mittelpunkt eines rationalen Kegels vierter Ordnung. In \(R_3\) hat man eine singuläre Ebene \(\alpha'\); der Complexkegel, welcher einen Punkt von \(\alpha'\) als Mittelpunkt hat, zerfällt in zwei Strahlenbüschel, von denen einer in \(\alpha'\) gelegen und dreimal zu nehmen ist. Ferner hat man in \(R_3\) eine kubische Regelfläche, von der jeder Punkt der Mittelpunkt eines in zwei Quadrikegel zerfallenden Complexkegels ist. Es giebt auch in \(R_3\) drei Punkte \(A_i'\), welche Mittelpunkte von Strahlenbündeln sind, die aus zweifachen Geraden des Geraden des Complexes bestehen, und drei Ebenen \(\lambda_i'\), welche aus einfachen Geraden desselben bestehen. Der Complex enthält \(\infty^6\) Congruenzen (5, 4), \(\infty^4\) Congruenzen (4,4) und eine Congruenz (3,4). Neue Eigenschaften erhält er, wenn man den Projectionsmittelpunkt in besonderen Lagen annimmt. Wählt man einen dreidimensionalen Raum \(R_3\) beliebig, so geht durch jeden seiner Punkte ein Strahl des Complexes \(\varOmega_a\); umgekehrt, jeder Strahl des Complexes \(\varOmega_a\) schneidet im allgemeinen \(R_3\) in einem bestimmten Punkte: daraus entnimmt man eine Methode, um \(\varOmega_a\) (und in Folge dessen auch \(\varOmega'\)) auf einen gewöhnlichen Raum eindeutig abzubilden. Die Untersuchung dieser Abbildung wird im vorletzten Paragraphen der Bordiga'schen Abhandlung geführt. Der letzte Paragraph ist der birationalen Verwandtschaft gewidmet, welche zwichen zwei Räumen \(R_3\) und \(R_3'\) entsteht, wenn man auf beide den Complex \(\varOmega_a\) nach der erwähnten Weise abbildet und zwei Punkte als entsprechend ansieht, wenn sie demselben Complexstrahl entsprechen. Diese Verwandtschaft hat die Eigenschaft, dass einer Ebene oder einer Geraden eines Raumes eine Fläche oder eine Linie fünfter Ordnung in dem anderen entspricht; die so erzeugten \(\infty^3\) Flächen fünfter Ordnung enthalten als Doppellinien dieselbe kubische Raumcurve und als einfache dieselbe rationale ebene Curve vierter Ordnung.
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