Ueber den Begriff der Invariante algebraischer Formen. (Q1539730)

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scientific article; zbMATH DE number 2695824
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    Ueber den Begriff der Invariante algebraischer Formen.
    scientific article; zbMATH DE number 2695824

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      Ueber den Begriff der Invariante algebraischer Formen. (English)
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      1886
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      In der vorliegenden Arbeit werden die von Hrn. L. Kronecker in den ``Grundzügen einer arithmetischen Theorie der algebraischen Grössen'' (J. für Math. XCII, F. d. M. XIV. 1882. 38, JFM 14.0038.02) ausgesprochenen Principien für die Theorie der algebraischen Invarianten verwendet. Der Verfasser definirt zunächst die ``Invarianteneigenschaft'' als diejenige, vermöge welcher eine Function der Coefficienten algebraischer Formen nach Ausführung einer linearen Transformation von der Substitutionsdeterminante Eins ungeändert bleibt. Es folgt die Definition des ``Stammbereiches''. Zum Stammbereiche gehört jede ganze ganzzahlige Function der Coefficienten der Grundform und der adjungirten Parametersysteme, welche in den Coefficienten jeder einzelnen Form und in den Parametern jedes einzelnen Systems homogen ist. Später wird jedoch der Begriff des Stammbereiches durch Zulassung rationaler Zahlencoefficienten erweitert. Nach diesen Festsetzungen werden die Grundbegriffe der algebraischen Invariantentheorie wie folgt definirt. Eine ``ganze Invariante'' heisst jede Function des Stammbereiches, welche die Invarianteneigenschaft besitzt. Eine ``ganze Covariante'' heisst jede ganze Invariante der Grundformen und gewisser hinzuzufügender Linearformen. ``Rationale Invariante'' heisst jeder Quotient zweier Functionen des Stammbereiches, welcher die Invarianteneigenschaft besitzt. ``Rationale Covariante'' heisst jede rationale Invariante der Grundformen und der hinzuzufügenden Linearformen, welche in Bezug auf die Coefficienten der letzteren eine ganze Function ist. In ähnlicher Weise werden die Begriffe ``ganze algebraische Invariante'', ``ganze algebraische Covariante'', ``algebraische Invariante'', ``algebraische Covariante'' festgelegt. Was endlich das Operiren mit jenen Begriffen anbetrifft, so sieht der Verfasser in der sogenannten symbolischen Rechnung dasjenige Werkzeug, welches der Natur und den Grenzen invariantentheoretischer Forschung am vollkommensten gerecht wird.
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