Ueber die Congruenz nach einem aus zwei endlichen Gruppen gebildeten Doppelmodul. (Q1539764)
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scientific article; zbMATH DE number 2695871
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Ueber die Congruenz nach einem aus zwei endlichen Gruppen gebildeten Doppelmodul. |
scientific article; zbMATH DE number 2695871 |
Statements
Ueber die Congruenz nach einem aus zwei endlichen Gruppen gebildeten Doppelmodul. (English)
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1887
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Zwei Elemente \(A, B\) heissen äquivalent mod. \(\mathfrak G\) wenn das Element \(AB^{-1}\) in der Gruppe \(\mathfrak G\) enthalten ist, und dann äquivalent mod.\,\((\mathfrak G,\mathfrak H)\), wenn \(A = G.B.H\) ist, wo \(G, H\) Elemente bedeuten, die zu \(\mathfrak G\) resp. \(\mathfrak H\) gehören. Ist \(\mathfrak S\) eine gegebene Gruppe, so heisst die Gesamtheit derjenigen Elemente von welche einem bestimmten unter ihnen mod.\((\mathfrak G,\mathfrak H)\) congruent sind, eine ``Klasse congruenter Elemente''. Es ergiebt sich hierfür: Sind \({\mathfrak G}\) und \(\mathfrak H\) zwei Unter gruppen von \(\mathfrak S\), durchläuft das Element \(S\) alle Elemente von \(\mathfrak S\), \(G\) die von \(\mathfrak G\) so ist die Anzahl der Lösungen der Gleichung \(GSH = S\) gleich \(ghm\), w die Sylow'schen Theoreme. Eine andere Betrachtung führt zu den folgenden schönen Sätzen: Ist eine Substitutionengruppe der Ordnung \(h\) in \(m\) transitive Gruppen zerlegbar, so ist die Summe der Anzahl der Symbole, die in den einzelnen Substitutionen der Gruppe ungeändert bleiben, gleich \(hm\). Damit eine Gruppe transitiv sei, ist notwendig und hinreichend, dass die Summe der Anzahl der Symbole, die in den einzelnen Substitutionen der Gruppe ungeändert bleiben, der Ordnung der Gruppe gleich ist. Auch für die Anzahl \(h_\lambda\) derjenigen Substitutionen von \(\mathfrak H\) die genau \(\lambda\) Symbole ungeändert lassen, wird die Bestimmung geliefert; dabei tritt der Begriff ``conjugirter Elementensysteme'' auf; so gehören z. B. die Elemententripel \((x_\alpha, x_\beta, x_\gamma);(x_\delta,x_\varepsilon,x_\vartheta)\) einem conjugirten Systeme an, we nn die ersten drei Elemente durch eine Substitution von \(\mathfrak H\) gleichzeitig i n die letzten drei umgewandelt werden können. Von den weiteren Resultaten mögen noch die folgenden angeführt werden: Die Anzahl der Substitutionen \(n^{\mathrm ten}\) Grades, die kein Symbol ungeändert lassen, ist gleich derjenigen ganzen Zahl, die am wenigsten von \(\frac{n!}{e}\) abweicht. Wenn diejenigen Substitutionen einer zweifach transitiven Gruppe \(\mathfrak H\) welche ein bestimmtes Symbol ungeändert lassen, e ine primitive Gruppe bilden, und wenn diese Untergruppe nicht von den Potenzen einer cyklischen Substitution gebildet wird, deren Ordnung gleich 2 oder eine Primzahl von der Form \(2^\nu - 1 \) ist, so kann keine von \(\mathfrak H\) verschiedene Gruppe mit \(\mathfrak H\) in allen Su bstitutionen übereinstimmen, die jedes Symbol versetzen.
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