Observations regarding these various notes. (Q1539925)
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scientific article; zbMATH DE number 2696042
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Observations regarding these various notes. |
scientific article; zbMATH DE number 2696042 |
Statements
Observations regarding these various notes. (English)
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1888
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Die von Hrn. Bertrand gelöste Aufgabe ist die folgende: Es soll einer der Candidaten \(A\) und \(B\) gewählt werden. Die Anzahl der Votanten ist \(\mu\), \(A\) erhält \(m\) Stimmen und ist gewählt, \(B\) hat \(\mu-m\) Stimmen. Welches ist die Wahrscheinlichkeit, dass während der Vorlesung der Stimmzettel die Anzahl der auf \(A\) fallenden Stimmen stets grösser ist, als die der auf \(B\) fallenden? Hr. Bertrand giebt die Wahrscheinlichkeit gleich \(\frac {2m-\mu} {\mu}\) an, ohne die Ableitung der Formel hinzuzufüngen (siehe JFM 19.0200.03). Hr. Barbier setzt die Anzahl der Stimmen, welche auf \(B\) fallen, die Hr. Bertrand mit \(\mu-n\) bezeichnet hatte, gleich \(m\), so dass \(\mu= m+n\) und die gesuchte Wahrscheinlichkeit gleich \(\frac {m-n} {m+n}\); er erweitert den Satz dahin, dass \(\frac {m-np} {m+n}\) die Wahrscheinlichkeit ausdrückt, dass der Candidat, welcher \(m\) Stimmen erhalten hat, in jedem Stadium der Wahl mehr als \(p\)-mal so viel Stimmen hat wie sein Gegner (siehe JFM 19.0200.04). Hr. André giebt die directe Lösung (siehe auch JFM 19.0200.05): Die Permutationszahl von zwei Elementen, das eine \(m\)-mal, das andere \(n\)-mal genommen, giebt an, wie viel verschiedene Reihenfolgen bei der Oeffnung der Stimmzettel auftreten können. Die Anzahl ist \(\frac {(m+n)!} {m!n!}\). Die ungünstigen Fälle lassen sich in zwei Gruppen teilen, solche die mit einem Votum für \(B\) beginnen, ihre Anzahl ist gleich der Permutationszahl der beiden Elemente, von denen das eine \(m\)-mal, das andere \((n-1)\)-mal genommen wird, also gleich \[ \frac {(m+n-1)!} {m!(n-1)!}\, ; \] nun lässt sich zeigen, dass eben so gross die Anzahl der ungünstigen Fälle ist, welche nicht mit einer Stimme für \(B\) beginnen, mithin die Gesamtsumme der ungünstigen Fälle gleich \(\frac {2(m+n-1)!} {m!(n-1)!}\), woraus sich leicht die gesuchte Wahrscheinlichkeit ergiebt \[ \frac {m-n} {m+n}\,. \] Anknüpfend an diese Bemerkungen kleidet Hr. Bertrand das Problem in die folgende Form. Ein Spieler wagt bei einem Zufallsspiel, welches unendlich oft wiederholt wird, den \(n^{\text{ten}}\) Teil seines Vermögens. Welches ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich ruiniren wird, und dass die \((2\mu+n)^{\text{te}}\) Partie ihm seinen letzten Franken kostet? Soll dieser Fall eintreten, so muss er offenbar \((\mu+n)\) Partien verloren und darf nur \(\mu\) Partien gewonnen haben, ausserdem darf aber unter den \((2\mu+n)\) Partien der Fall, dass die Anzahl der verlorenen Spiele die gewonnenen um \(n\) übersteigt, erst am Schlusse der Versuchschreihe vorkommen. Die gesuchte Wahrscheinlichkeit ergiebt sich gleich \[ \frac {n} {2\mu+n}\;\frac {\varGamma (2\mu +n+1)} {\varGamma (\mu +n+1)\varGamma (\mu+1)}\;\left( \frac 12\right) ^{2\mu + n} , \] und wenn \(\mu\) hinreichend gross genommen wird, um \(1\) statt \(e^{-\frac {n^2} {\mu}}\) setzen zu können, so wird dies näherungsweise gleich \[ \frac {n} {(2\mu+n)\, \sqrt{\frac {\pi} {2}(2\mu + n)}}\,. \] Die Wahrscheinlichkeit, dass der Ruin vor der \((2\mu + n)^{\mathrm ten}\) Partie eingetreten ist, wird also näherungsweise gleich \[ 1-n\;\sqrt{\frac {2} {\pi}}\cdot \frac {1} {\sqrt{2\mu+n}}=1-\text{0,797}\;\sqrt{\frac {n^2}{2\mu + n}}\,, \] ein Wert, der mit zunehmendem \(\mu\) gegen \(1\) convergirt.
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