On a paradox analogous to the St. Petersburg problem. (Q1539926)
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scientific article; zbMATH DE number 2696043
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | On a paradox analogous to the St. Petersburg problem. |
scientific article; zbMATH DE number 2696043 |
Statements
On a paradox analogous to the St. Petersburg problem. (English)
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1888
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Der Verfasser macht einige treffende Bemerkungen zu dem Petersburger Problem und den dazu gegebenen Erklärungen, und fährt dann fort: Peter habe ein Vermögen, einerlei ob gross oder klein, und spiele unter völlig gerechten Bedingungen; die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen sei \(\frac 12\). Die Rechnung lehrt, vorausgesetzt, dass das Spiel hinreichend lange fortgesetzt wird, dass Peter sich schliesslich ruiniren muss. Peter macht aber dem Geometer, der ihm seinen Ruin vorausgesagt, den Vorschlag, er wolle ihm so viel Centimes geben, als er Partien spielen kann, und fragt, welche Summe man ihm gerechterweise dagegen zusichern werde. Diese Summe ist unendliche gross. Die Wahrscheinlichkeit, dass Peter nach \(\mu\) Partien ruinirt sein wird, ist von der Ordnung \(1/\mu \sqrt{\mu}\); die mathematische Hoffnung der Summe \(\mu\), welche in diesem Fall gezahlt werden muss, ist von der Ordnung \(1/\sqrt{\mu}\). Eine Reihe mit dem allgemeinen Gliede \(1/\mu \sqrt{\mu}\) ist convergent, eine Reihe mit dem allgemeinen Gliede \(1/\sqrt{\mu}\) ist divergent. Darin liegt die Erklärung dieses scheinbaren Widerspruchs.
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infinite expected value
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gambler's ruin
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