Bemerkungen zu Liouville's Classificirung der Transcendenten. (Q1540104)

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scientific article; zbMATH DE number 2696219
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    Bemerkungen zu Liouville's Classificirung der Transcendenten.
    scientific article; zbMATH DE number 2696219

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      Bemerkungen zu Liouville's Classificirung der Transcendenten. (English)
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      1886
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      Der Verfasser findet, dass Liouville in seiner Arbeit: Sur la classification des transcendantes etc. im zweiten und dritten Bande seines Journals die Frage nach der Auflösbarkeit der algebraischen Gleichungen für die Absicht, sie auf transcendente Functionen zu übertragen, nicht zweckmässig formulirt hat, und nimmt daraus Anlass, die hierher gehörigen Probleme in völliger Allgemeinheit zu bezeichnen, ohne deshalb die sich ergebenden Sätze mit einer Einteilung der Transcendenten, wie sie Liouville vorschwebte, in Zusammenhang bringen zu wollen. Wie Abel algebraische Functionen \( 1^{\text{ter}}, 2^{\text{ter}}, \dots \) Ordnung einführt, die als Lösungen successiv zu bildender binomischer Gleichungen auftreten, durch die die Wurzeln algebraisch auflösbarer Gleichungen rational ausgedrückt werden, so werden z. B. beim Logarithmus (oder der Exponentialgrösse) logarithmische (Exponential-) Functionen \( 1^{\text{ter}}, 2^{\text{ter}}, \dots \) Ordnung durch successiv aufzustellende algebraische Differentialgleichungen erster Ordnung definirt und die Frage aufgeworfen, welche algebraische Differentialgleichungen \( m^{\text{ter}} \) Ordnung logarithmische Integrale irgend welcher Ordnung besitzen können. Es ergiebt sich, dass einer solchen eine logarithmische Function von einer höheren als der \( m^{\text{ten}} \) Ordnung niemals genügen kann. Das so charakterisirte Problem und die entsprechende Untersuchungsmethode wird auf Transcendenten erweitert, die durch eine beliebige irreductible Differentialgleichung \( n^{\text{ter}} \) Ordnung definirt sind, und die Frage erörtert, ob eine gegebene algebraische Differentialgleichung \( m^{\text{ter}} \) Ordnung die betrachtete Transcendente in irgend einer Ordnung zum Integrale haben kann. Hierbei lässt sich der vom Verfasser gefundene Satz über die Unveränderlichkeit einer algebraischen Relation zwischen Integralen algebraischer Differentialgleichungen und ihren Ableitungen (J. für Math. LXXXIV, F. d. M. X. 1878. 243, JFM 10.0243.02) mit Erfolg anwenden.
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