Sur une classe d'équations différentielles, parmi lesquelles, en particulier, toutes celles des lignes géodésiques se trouvent comprises. (Q1540124)
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scientific article; zbMATH DE number 2696248
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sur une classe d'équations différentielles, parmi lesquelles, en particulier, toutes celles des lignes géodésiques se trouvent comprises. |
scientific article; zbMATH DE number 2696248 |
Statements
Sur une classe d'équations différentielles, parmi lesquelles, en particulier, toutes celles des lignes géodésiques se trouvent comprises. (English)
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1888
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Mit Bezugnahme auf eine frühere Note des Verfassers (C. R. 6. sept. 1886, siehe JFM 19.0317.01), wo die Differentialgleichung erster Ordnung \[ (1) \quad y' + a_1 y^3 + 3 a_2 y^2 + 3 a_3 y + a_4 = 0 \] behandelt ist und zwei Invarianten derselben für die Transformationen \[ \frac {dx_1}{dx} = f(x), \quad y = y_1 \varphi (x) \] aufgestellt sind, wird zunächst bemerkt, dass diese auch Invarianten der Gleichung \[ (2) \quad Y'' + a_1 Y'^3 + 3 a_2 Y'^2 + 3 a_3 Y' + a_4 = 0 \] sind für die Transformationen \[ \frac {dx_1}{dx} = F(x), \quad Y = Y_1 + \Phi (x). \] Bezeichnet man mit \( s_k \) eine Invariante vom Gewicht \( k \) , wobei \( s_3 \) mit \( L \) in der citirten Mitteilung identisch ist, so besteht für jedes ganzzahlige \( m \) die Relation \[ s_{2m + 1} = a_1 s_{2m - 1}' - (2m - 1) s_{2m - 1} [a_1' + 3 (a_2^2 - a_1 a_3)]. \] Vermittelst dieser Reihe von Invarianten kann man u. a. die Frage nach den Bedingungen beantworten, unter welchen die Gleichung (1) auf die Form \[ (3) \quad \frac {dy_1}{dx} + y_1^3 + k x_1 y_1^2 = 0 \] reducirt werden kann ( \( k \) eine Constante). Die Gleichung (2) ist in eine andere transformirbar, welche die Derivirte einer Riccati'schen ist, und daher integrirbar. In der zweiten Note wird die Gleichung \[ (4) \quad y'' + a_1 y'^3 + 3 a_2 y'^2 + 3 a_3 y' + a_4 = 0 \] betrachtet, worin \( a_1, a_2, \dots \) beliebige Functionen von \( x \) und \( y \) sind. ``Relative Invarianten'' werden hier gewisse algebraische Functionen der Coefficienten und ihrer Derivirten genannt, die bei den allgemeinen Substitutionen \[ (5) \quad x = \varphi (x_1,y_1), \quad y = \psi (x_1,y_1) \] sich mit einer Potenz der Determinante \[ D = \frac {\partial x}{\partial x_1} \frac {\partial y}{\partial y_1} - \frac {\partial x}{\partial y_1} \frac {\partial y}{\partial x_1} \] multipliciren. Der Exponent von \( D \) heisst das Gewicht der Invariante. Ist das Gewicht Null, so heisst die Invariante ``absolut''. Aus einer Invariante \( v_m \) vom Gewicht \( m \) kann man eine andere vom Gewicht \( m + 2 \) ableiten vermöge der Relation \[ v_{m + 2} = L_1 \frac {\partial v_m}{\partial y} - L_2 \frac {\partial v_m}{\partial x} + m v_m \left( \frac {\partial L_2}{\partial x} - \frac {\partial L_1}{\partial y} \right), \] wo \(L_1\) und \(L_2\) gewisse aus den Coefficienten und ihren Ableitungen zusammengesetzte Ausdrücke sind. Zwei von einander unabhängige absolute Invarianten sind \(v_5 v_9 : v_7^2 \) und \( v_7 v_9^2 : v_5^5\). Nimmt man diese zu Variabeln an der Stelle von \(x\) und \(y\), so erhält man die Gleichung (4) in einer ``canonischen Form'', worin die Coefficienten absolute Invarianten sind. Hierdurch kann man die Frage zur Entscheidung bringen, ob zwei Gleichungen von der Form (4) durch eine der Transformationen (5) ineinander überführbar sind, und gesetzten Falls die Substitutionen angeben. Die Gleichungen der geodätischen Linien auf beliebigen Flächen haben die Form der Gleichungen (1). Bei Flächen von constanter Krümmung ist \( L_1 = 0\), \(L_2 = 0, \) und man erhält den Satz, dass auf allen diesen Flächen und nur auf ihnen die geodätischen Linien in die geraden Linien einer Ebene transformirt werden können.
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