On the partial fraction expansion of transcendental functions. (Q1540193)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: On the partial fraction expansion of transcendental functions. |
scientific article; zbMATH DE number 2696325
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | On the partial fraction expansion of transcendental functions. |
scientific article; zbMATH DE number 2696325 |
Statements
On the partial fraction expansion of transcendental functions. (English)
0 references
1886
0 references
Die ganze Arbeit zerfällt in drei verschiedene Capitel: 1) historisch-kritische Einleitung, 2) Theorie, 3) Anwendungen. Im ersten Capitel erwähnt der Verfasser alle früheren mehr oder weniger bemerkenswerten Untersuchungen im Gebiete der zu Grunde liegenden Frage, indem er sowohl manche Vorteile als auch Mängel verschiedener Methoden kritisch hervorzuheben sucht. So z. B. bezeichnet er als Grundmangel der ``méthode des résidus'' von Cauchy die Abwesenheit allgemeiner leitender Hinweisungen auf die Convergenz der Residuen-Reihen, welche sich nach dieser Methode ergeben. Ausser den Arbeiten von Cauchy werden die von Euler, Gauss, Cayley, Betti, Eisenstein ausführlich betrachtet. Nachher geht der Verfasser zu den neusten Untersuchungen über die Partialbruchzerlegung der transcendenten Functionen und vor allem zu den epochemachenden Arbeiten des Herrn Weierstrass in der Theorie der eindeutigen Functionen über. Nachdem er sie in grossen Zügen skizzirt hat, erwähnt er auch fast die ganze umfangreiche Literatur, welche nicht nur in deutscher, sondern auch in französischer, italienischer und schwedischer Sprache von 1876 bis 1886 unter dem Einflusse der Weierstrass'schen Untersuchungen entstanden ist. Hier findet der Leser die Namen Schering, Hermite, Appell, Picard, Guichard, Dini, Casorati, Mittag-Leffler u. v. a. citirt. Als einfachste und bequemste für die praktischen Anwendungen erachtet der Verfasser die Methode von Mittag-Leffler, da sie nicht nur fast alle Mängel früherer Methoden beseitigt, sondern auch der grössten Verallgemeinerungen fähig ist, wie schon die Herren Appell, Guichard u. a. gezeigt hatten. In dem zweiten Capitel beweist der Verfasser das Theorem von Mittag-Leffler (mit einigen Modificationen, nach dem Vorgange von Herrn Weierstrass) und als specielles Beispiel das Theorem von Herrn Weierstrass betreffs der Zerlegung der dem er die Kriterien sucht, welche zur Bestimmung des Convergenzexponenten \(l\) (in den Fällen, wo er constant bleibt) dienen sollen, beweist er folgenden Satz: ``Wenn die allgemeine Form der Functionen \(f_{\kappa}(z)(\kappa=1,2,\dots,\infty)\), welche in der Fassung des Theorems vorkommen, \[ f_{\kappa}(z)=\frac{c_{\kappa}}{(z-\alpha_{\kappa})^2}\,, \] wobei: \[ \lim_{z=\alpha_{\kappa}}\left[(z-\alpha_{\kappa})\{F(z)-\frac{c_{\kappa}}{(z-\alpha_{\kappa})^2}\}\right]=0 \] ist (\(F(z)\) bezeichnet die zu zerlegende Function), so ist der betreffende Convergenzexponent \(l\) (die Mittag-Leffler'sche Zahl, wie ihn der Verffasser nennt) die kleinste derjenigen Zahlen \(\lambda\), für welche die Reihe: \[ \sum^{\infty}_{\kappa=1}\;\frac{c_{\kappa}}{\alpha^{\lambda+2}_{\kappa}} \] convergent ist''. In diesem Capitel giebt der Verfasser auch die Bedingungen an, unter welchen sich der Grenzwert des Integrals: \[ \int_{s}\;\frac{F(u)}{u-z}\left(\frac{z}{u}\right)^{l}du, \] welches in der von Mittag-Leffler gegebenen Formel (C. R. 1882, I. Semestre p. 511) vorkommt, bei der unendlichen Vergrösserung der Contour \(s\) auf Null reducirt. Was die Bestimmung der ganzen Function \(G(x)\) in der Formel: \[ F(z)=G(z)+\sum_{\nu} F_{\nu}(z) \] anbetrifft, welche Bestimmung die grösste Schwierigkeit bei der Anwendung des Theorems von Mittag-Leffler darstellt, so bedient sich dabei der Verfasser für den Fall der doppelt-periodischen und Thetafunctionen des bekannten Satzes von Liouville, nach welchem eine ganze Function, falls sie sich als doppelt-periodisch erweist, notwendig eine Constante sein muss. Das dritte Capitel ist Anwendungen gewidmet, aus welchen die folgenden citirt werden mögen: \[ -{\text{tg\,}}z=\sum_{\kappa}\left\{\frac1{z-(2\kappa+1)\frac{\pi}2}+\frac1{(2\kappa+1)\frac{\pi}2}\right\}, \] \[ \sec z=1+\sum_{\kappa}(-1)^{\kappa+1}\left\{\frac1{z-(2\kappa+1) \frac{\pi}2}+\frac1{(2\kappa+1)\frac{\pi}2}\right\}, \] \[ {\text{cosec\,}}z=\frac1{z}+\sum_{\kappa}(-1)^{\kappa}\left\{\frac1{z-\kappa\pi}+\frac1{\kappa\pi}\right\}, \] \[ \lambda(z)=\lambda'(0).z+\frac1{g\kappa}\;\sum_{m,m'}(-1)^{m}\left\{\frac1{z-\alpha}+\frac1{\alpha}+\frac{z}{\alpha^2}\right\}, \] \[ \mu(z)=\mu(0)+\frac1{gi\kappa}\;\sum_{m,m'}(-1)^{m+m'}\left\{\frac1{z-\alpha}+\frac1{\alpha}+\frac{z}{\alpha^2}\right\}, \] \[ \nu(z)=\nu(0)+\frac1{gi}\sum_{m,m'}(-1)^{m'}\left\{\frac1{z-\alpha}+\frac1{\alpha}+\frac{z}{\alpha^2}\right\}, \] \[ \frac1{\lambda^2(z)}=c+\frac1{g^2}\left[\frac1{z^2}+{\sum_{m,m'}}'\left\{\frac1{(z-\beta)^2}-\frac1{\beta^2}\right\}\right], \] \[ \frac1{\mu^2(z)}=1+\frac1{g^2\kappa'^2}\;\sum_{m,m'}\left\{\frac1{(z-\gamma)^2}-\frac1{\gamma^2}\right\}, \] \[ \frac1{\nu^2(z)}=1-\frac1{g^2\kappa'^2}\;\sum_{m,m'}\left\{\frac1{(z-\delta)^2}-\frac1{\delta^2}\right\}, \] wo: \[ \alpha=\frac{\omega'}{2}+m\omega+m'\omega',\quad \beta=m\omega+m'\omega', \] \[ \gamma=\frac{\omega}{2}+m\omega+m'\omega',\quad \delta=\frac{\omega+\omega'}{2}+ m\omega+m'\omega' \] und \(C\) eine gewisse Constante bezeichnen (Alle Bezeichnungen sind die der Herren Briot und Bouquet). In den letzten Paragraphen giebt der Verfasser die Zerlegungen der Functionen von der Form: \[ \frac{F'(z)}{F(z)},\quad \frac1{F(z)} \] (wo \(F(z)\) eine der Thetafunctionen \(\theta(z),\;\theta_2(z),\;\theta_3(z)\) bezeichnet(und zuletzt die Zerlegungen der Thetafunctionen in unendliche Producte nach dem Theorem des Hrn. Weierstrass, welche alle wegen ihrer zusammengesetzten Natur hier nicht angegeben werden können.
0 references
Mittag-Leffler theorem
0 references
theta functions
0 references