Sur un théorème général relatif à la propagation du mouvement. (Q1540971)

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scientific article; zbMATH DE number 2699134
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    Sur un théorème général relatif à la propagation du mouvement.
    scientific article; zbMATH DE number 2699134

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      Sur un théorème général relatif à la propagation du mouvement. (English)
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      1886
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      Anknüpfend an die F. d. M. XVII. 1885. 912 (JFM 17.0912.01) besprochenen Untersuchungen über Fortpflanzung von Bewegungen durch Flüssigkeiten, verallgemeinert der Herr Verfasser dieselben in der vorliegenden Note. Es wird vorausgesetzt, dass in dem ganzen Gebiet die zweiten Ableitungen der Verrückungen nach der Zeit \(t\) lineare Functionen der nach den Coordinaten gebildeten zweiten Ableitungen sind, deren Coefficienten als gegebene Functionen der Coordinaten, der Verrückungen und der ersten Ableitungen der letzteren betrachtet werden. Eine Fläche \(S\) soll das Gebiet in zwei Teile zerlegen, in denen die Bewegung durch je ein particuläres Integral dieser Differentialgleichungen bestimmt ist. Dann müssen an der Fläche \(S\) die Verrückungen und ihre ersten Ableitungen stetig sein, während die zweiten Ableitungen unstetig sein werden; die Unterschiede der letzteren an der Fläche \(S\) werden jedoch an der Fläche drei aus den Differentialgleichungen für die Verrückungen unmittelbar hervorgehenden linearen Gleichungen genügen. In dem Zeitelemente \(dt\) möge nun die Trennungsfläche \(S\) in eine benachbarte Lage \(S'\) übergehen; und zwar soll \(dn\) das Stück der Normale in einem Punkte von \(S\) sein, welches zwischen beiden Flächen liegt; dann heisst \(\frac{dn}{dt}\) die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Bewegung. In Folge des Umstandes, dass zur Zeit \(t\) die Verrückungen und ihre ersten Ableitungen an der Fläche \(S\) und zur Zeit \(t+dt\) an der Fläche \(S'\) stetig sind, erhält man für die Unterschiede der zweiten Ableitungen weitere Beziehungen, durch welche sich sämtliche auf eine Componente bezüglichen Unterschiede als homogene, lineare Functionen einer derselben darstellen lassen; z.~B. der Grösse \(\frac{\partial^2 u_1}{\partial t^2} - \frac{\partial^2 u_2}{\partial t^2}\), resp. \(\frac{\partial^2 v_1}{\partial t^2} - \frac{\partial^2 v_2}{\partial t^2}\), resp. \(\frac{\partial^2 w_1}{\partial t^2} - \frac{\partial^2 w_2}{\partial t^2}\). Die Coefficienten sind umgekehrt proportional zu \(\left( \frac {dn} {dt} \right)^2\) und hängen ausserdem von den Richtungscosinus der Normale ab. Benutzt man nun jene ersterwähnten Gleichungen, so erhält man drei homogene lineare Gleichungen für die drei Unterschiede \[ \frac{\partial^2 u_1}{\partial t^2} - \frac{\partial^2 u_2}{\partial t^2}, \quad\frac{\partial^2 v_1}{\partial t^2} - \frac{\partial^2 v_2}{\partial t^2}, \quad\frac{\partial^2 w_1}{\partial t^2} - \frac{\partial^2 w_2}{\partial t^2}; \] es muss also die Determinante verschwinden. Diese Bedingung stellt eine Gleichung dritten Grades für \(\left( \frac {dn} {dt} \right)^2\) dar. Es existiren demnach sechs Werte der Fortpflanzungsgeschwindigkeit, von denen je zwei dem absoluten Betrage nach gleich, dem Zeichen nach entgegengesetzt sind. Jedem Werte derselben entspricht ein Wert der relativen Beschleunigung.
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