Ueber eine experimentelle Bestimmung der Magnetisirungsarbeit. (Q1541153)

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scientific article; zbMATH DE number 2699320
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    Ueber eine experimentelle Bestimmung der Magnetisirungsarbeit.
    scientific article; zbMATH DE number 2699320

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      Ueber eine experimentelle Bestimmung der Magnetisirungsarbeit. (English)
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      1886
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      Wird ein Eisenstück einem inducirenden Magneten aus unendlicher Entfernung langsam genähert, so wird dabei von der Magnetkraft eine Arbeit \(L\) geleistet; wird es dann aus seiner Endlage so schnell wieder in unendliche Entfernung gerückt, dass dabei sein Magnetismus ungeändert bleibt, so wird eine grössere Arbeit \(W\) gegen die Magnetkraft verbraucht; die Differenz \[ (1)\quad A = W-L \] nennen die Verfasser nach W. Thomson die ``Magnetisirungsarbeit'', eine Definition, welche sich auch aus dem üblichen Begriff der potentiellen Energie eines Magneten ergiebt. (Vgl. z. B. Adler, Wien. Ber. XCII, F. d. M. XVII. 1885. 1082, JFM 17.1082.01). Das Eisen besitze die Form eines verlängerten Sphäroids, dessen Axe beständig in die Richtung der Magnetkraft \(x\) fällt; diese sei für alle Punktes des Eisens constant, in der Endlage = \(x_1\), und das erzeugte Moment der Masseneinheit sei \(\mu\), in der Endlage \(\mu_1\); dann ist \(W\) (bezogen auf die Masseneinheit) gleich dem Potential des Magneten auf das Eisen in der Endlage, \(=\mu_1 x_1\); ferner ergiebt sich leicht \[ (2)\quad L = \int_0^{x_1} \mu dx, \] also \[ (3)\quad A = \mu_1 x_1 - \int_0^{x_1} \mu dx = \int_0^{\mu_1} xd\mu. \] Zur experimentellen Prüfung der Gl. (2) wurde einmal \(L\) direct nach dieser Gl. berechnet, indem für eine Reihe von Werten von \(x\) die zugehörigen Werte von \(\mu\) teils beobachtet, teils nach der Neumann'schen Formel berechnet wurden; andererseits wurde \(L = \int pdz\) gesetzt, wo \(p\) die an der Wage gemessene Anziehungskraft des Magneten auf das Eisen bei veränderlicher Entfernung \(z\) bedeutet. Es ergab sich genügende Uebereinstimmung; da \(\mu\) nahezu proportional mit \(x\) war, so ergab sich nahezu \( \int \mu dx = \int xd\mu \).
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