Sur l'arithmétique Pytagoricienne. (Q1541371)

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scientific article; zbMATH DE number 2699594
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    Sur l'arithmétique Pytagoricienne.
    scientific article; zbMATH DE number 2699594

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      Sur l'arithmétique Pytagoricienne. (English)
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      1885
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      Der arithmetische Tractat des Jamblichos ist nach der rein wissenschaftlichen Seite hin durch Nesselmann und Cantor genügend erörtert, wogegen er als Fundgrube geschichtlicher Nachrichten noch weniger gewürdigt ward. Die vorliegende Arbeit dient zur Ausfüllung dieser Lücke. Die sogenannten ``Theologumena arithmetices'' von unbekannten Verfasser liefern eine Ergänzung zu dem nicht vollständig auf uns gekommenen Buche des zuerst genannten Neupythagoreers. Gewisse Andeutungen beider Schriften machen es wahrscheinlich, dass die altpythagoreische Schule die theoretische Arithmetik in dem Sinne behandelte, dass zuerst die Zahlen im ganzen studirt, dann aber die charakteristischen Eigenschaften für jede der zehn ersten Zahlen im besondern untersucht wurden. Von den Persönlichkeiten der pythagoreischen Richtung und von den individuellen Leistungen derselben erfahren wir folgendes. Pythagoras definirte den Zahlbegriff, entdeckte die nach ihm benannten rechtwinkligen Dreiecke, die befreundeten Zahlen (284 und 220) und die drei Hauptgattungen der Proportionen; Archytas bildete die Proportionenlehre weiter aus, worin ihm Eudoxos, Myonides und Euphranor nachfolgten; Klinias unterschied scharf die vier mathematischen Fundamentaldisciplinen; Thymaridas bildete und löste das durch die \(n\) Gleichungen \[ x_1 + x_2 + \cdots + x_{n-1} + x_n = s;\qquad x_1 + x_i = a_{i-1} \; \qquad\qquad (i=2,3,\cdots,n) \] charakterisirte lineare System (``Epanthem''). Dieser Thymaridas darf als einer der weniger Griechen gelten, die über Arithmetik nicht bloss speculirt, sondern dieselbe auch in ernster und reeller Weise vorwärts gebracht haben.
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