Ueber Zahlenidentitäten und ihre Anwendung auf die Lehre von den unendlichen Reihen. (Q1541908)

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scientific article; zbMATH DE number 2698142
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    Ueber Zahlenidentitäten und ihre Anwendung auf die Lehre von den unendlichen Reihen.
    scientific article; zbMATH DE number 2698142

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      Ueber Zahlenidentitäten und ihre Anwendung auf die Lehre von den unendlichen Reihen. (English)
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      1885
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      Aus der Identität \[ \sum_{m=a}^{m=b}\;\sum_{n=p}^{n=q} \varTheta (m,n) = \sum_{n=p}^{n=q} \sum_{m=a}^{m=b} \varTheta (m,n) \] wird eine grosse Anzahl von Relationen zwischen endlichen Summen unter sich und ebenso zwischen unendlichen Reihen unter einander abgeleitet. Die meisten dieser Relationen schliessen die zahlentheoretische Function \([x]\) (die grösste in \(x\) enthaltene ganze Zahl) in sich. So findet z. B. der Verfasser die folgende wichtige Formel: \[ \sum_1^{\infty} [\pitchfork n] =\sum_1^{\infty} [\pitchfork n-n] + \sum_1^{\infty} [\psi n-n+1], \] wo \(\psi n\) und \(\pitchfork n\) zwei abnehmende Functionen bezeichnen, von denen die eine die Umkehrung der anderen ist. Die Formel: \[ \int_{-\infty}^{\infty} [t]df(t) = - \sum_{-\infty}^{\infty} f(k), \] welche von dem Verfasser in der Abhandlung: ``Ueber ein bestimmtes Integral, welches die zahlentheoretische Function \([x]\) enthält'' (Wahrsch. Nachr. 1885) bewiesen ist, wird dann benutzt, um aus den gefundenen Relationen andere Relationen mit der willkürlichen Function \(f(x)\) herzuleiten. In dieser Weise kann man z. B. von den Identitäten, welche von Liouville im Jahre 1880 gegeben waren, \[ \left( \sum (-1)^m \left[ \frac{t}{2m-1} \right] = \sum_0 [\sqrt{t-m^2}]\qquad \text{u. s. w.}\right) \] zu den Relationen fortschreiten, welche in der Theorie der elliptischen Functionen zwischen den Potenzen von \(q\) auftreten.
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      Identifiers