Ueber die einfachste Ableitung der Coefficienten einer Reihe, welche den reciproken Wert eines nach aufsteigenden Potenzen von \(x\) geordneten Polynoms \(n^{\text{ten}}\) Grades darstellt. (Q1541909)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Ueber die einfachste Ableitung der Coefficienten einer Reihe, welche den reciproken Wert eines nach aufsteigenden Potenzen von x geordneten Polynoms n^ten Grades darstellt. |
scientific article; zbMATH DE number 2698143
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Ueber die einfachste Ableitung der Coefficienten einer Reihe, welche den reciproken Wert eines nach aufsteigenden Potenzen von \(x\) geordneten Polynoms \(n^{\text{ten}}\) Grades darstellt. |
scientific article; zbMATH DE number 2698143 |
Statements
Ueber die einfachste Ableitung der Coefficienten einer Reihe, welche den reciproken Wert eines nach aufsteigenden Potenzen von \(x\) geordneten Polynoms \(n^{\text{ten}}\) Grades darstellt. (English)
0 references
1886
0 references
Anknüpfend an den in diesem Jahrbuch XV. 1883. 326 (JFM 15.0326.01) gegebenen Bericht über die betreffende Abhandlung von Faà de Bruno, wo der Coefficient von \(x^p\) in der Entwickelung der Function \[ \varphi(x) = \frac{1}{a_0 + a_1x + a_2x^2 + \cdots + a_nx^n} \] nach aufsteigenden Potenzen von \(x\) in Determinantenform dargestellt erscheint, zeigt der Autor, dass man ohne Verwendung des Hilfssatzes von Bruno (Tortolini Ann. 1855) direct zum Ziele gelangt, indem die Anwendung der Methode der unbestimmten Coefficienten zunächst ein System von linearen Relationen zwischen den einzelnen gesuchten Grössen bietet, aus welchem durch Elimination der ersten \(p\) Unbekannten für den Coefficienten der Potenz \(x^p\), nämlich für \(A_p\) die Formel \[ A_p = (-1)^p\;\frac{\varDelta_p}{a_0^{p+1}} \] erhalten wird, wobei zu gelten hat \[ \varDelta_p = \left|\begin{matrix} a_1 & a_0 & 0 & \dots & 0 \\ a_2 & a_1 & a_0 & \dots & 0 \\ \hdotsfor5 \\ a_{p-1} & a_{p-2} & a_{p-3} & \dots & a_0 \\ a_p & a_{p-1} & a_{p-2} & \dots & a_1 \end{matrix}\right| \cdot \] Hierauf wird in der ersten Anmerkung ein sehr einfacher Beweis geführt, dass diese Determinante \(2^{p-1}\) Glieder zählt, während in der zweiten Anmerkung die Auswertung derselben gezeigt wird, wenn \[ a_k=0 \quad \text{für} \quad k>2, \] indem in diesem speciellen Falle \[ \varDelta_p= \sum_{k=0} (-1)^k(n-k)_k(a_0a_2)^k a_1^{p-2k}. \] In der dritten Anmerkung wird gezeigt, wie man diese Determinante verwendet, um die Summe der \(p^{\text{ten}}\) Potenzen der Wurzeln einer Gleichung \[ a_0x^2 + a_1x + a_2 =0 \] darzustellen. Nennt man sie \(D_p\) so erhält man \[ D_p=\varDelta_p - a_2 \varDelta_{p-2}; \] nennt man also die beiden Wurzeln \(x_1\) und \(x_2\) so gilt \[ x_1^p + x_2^p = (-1)^pD_p. \] In der vierten Anmerkung wird der specielle Fall \[ a_0=1,\quad a_1=-2,\quad a_2=1 \] behandelt, wo also \(x_1=x_2=1\) ist und folglich \[ x_1^p + x_2^p=2. \] Unter Verwendung des für \(D_p\) früher gelieferten Wertes erhält man dann eine Reihe von interessanten Formeln, wie z. B. \[ 1=2^{2k} - \frac{2k+1}{1} 2^{2k-2} + \frac{2k+1}{2} (2k-2)_1 2^{2k-4} -\frac{2k+1}{3} (2k-3)_2 2^{2k-6} + \cdots +(-1)^k(2k+1), \] \[ 1= 2^{2k-1} - \frac{2k}{1}\;2^{2k-3} + \frac{2k}{2} (2k-3)_1 2^{2k-5} -\frac{2k}{3} (2k-4)_2 2^{2k-7} + \cdots + (-1)^k. \] In der letzten Anmerkung wird angenommen \[ a_0=1,\quad a_2> \tfrac 12 a_1, \] so dass die beiden Wurzeln der betreffenden quadratischen Gleichung complex werden. Sind dieselben \[ x=a_2^{\frac 12}(\cos \varrho \mp i\sin \varrho), \] so erhält man \[ x_1^p + x_2^p = 2a_2^{\frac p2} \cos p\varrho, \] wobei man unter Verwendung der vorangehenden Formeln entweder \[ \cos p\varrho = 2^{p-1} \cos^p \varrho + \sum_{k=1} (-1)^k \frac{p}{k} (p-k-1)_{k-1} 2^{p-k-1} \cos^{p-2k} \varrho \] oder in Determinantenform \[ \cos p\varrho = \left|\begin{matrix} \cos \varrho & 1 & 0 & 0 & \dots & 0 \\ 1 & 2\cos \varrho & 1 & 0 & \dots & 0 \\ 0 & 1 & 2\cos \varrho & 1 & \dots & 0 \\ \hdotsfor6\\ 0 & 0 & 0 & 0 & \dots & 2\cos \varrho \end{matrix}\right| \] ableiten kann. (Vgl. auch S. 116., JFM 18.0116.02)
0 references