Sull' integrabilità delle equazioni differenziali di primo ordine. (Q1542010)

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scientific article; zbMATH DE number 2698248
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    Sull' integrabilità delle equazioni differenziali di primo ordine.
    scientific article; zbMATH DE number 2698248

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      Sull' integrabilità delle equazioni differenziali di primo ordine. (English)
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      1886
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      Neuer Beweis für die Existenz der Integrale der Gleichung \[ \frac{dy}{dx} = f(x,y) \] unter der alleinigen Voraussetzung der Continuität der Function \(f(x,y)\). Der Gang ist in den Hauptzügen folgender: Es wird gezeigt, dass es 1) unendlich viele Functionen \(y_1\) giebt, die für \(x=a\) den Wert \(b\) annehmen und in dem Intervalle \[ a\dots A \text{ von } x(A>a) \] der Ungleichung \[ \frac{dy_1}{dx} > f(x,y_1) \] genügen, 2) unendlich viele Functionen \(y_2\) mit demselben Anfangswerte, die in dem gleichen Intervalle \((a\dots A)\) von \(x\) der Ungleichung \[ \frac{dy_2}{dx} < f(x,y_2) \] genügen. Diese Functionen \(y_1\) und \(y_2\) sind so beschaffen, dass für jeden Wert von \(x\) in dem Intervalle \((a\dots A)\) stets \(y_1>y_2\) ist. Es existirt daher eine untere Grenze \(Y_1\) für die Werte von \(y_1\) und eine obere Grenze \(Y_2\) für die Werte von \(y_2\), so dass \(Y_1 \geqq Y_2\) sein wird. Diese beiden Functionen nun genügen der Differentialgleichung und nehmen für \(x=a\) den Wert \(b\) an, und alle Functionen \(y\), denen dieselbe Eigenschaft in dem Intervalle \((a\dots A)\) zukommt, sind in den Grenzen zwischen \(Y_1\) und \(Y_2\) enthalten, so dass \(Y_1 \geqq y \geqq Y_2\). Weitere Consequenzen lassen sich aus der Continuität von \(f(x,y)\) allein nicht ziehen. Nimmt man noch die Voraussetzung hinzu, dass für alle Werte von \(x\) zwischen \(a\) und \(A\) und für alle Werte von \(y\) zwischen \(Y_1\) und \(Y_2\) die partielle Ableitung \(\frac{\partial f(x,y)}{\partial y}\) einen angebbaren Wert \(M\) nicht übersteigt, dann schliesst man aus \[ \frac{d(Y_1 - Y_2)}{dx} \leqq (Y_1 - Y_2)M, \] dass die Grösse \(e^{-Mx} (Y_1 - Y_2)\) in dem Intervalle \((a\dots A)\) nicht wachsen kann, wächrend sie für \(x=a\) gleich Null ist, und da sie andererseits wegen \(Y_1 \geqq Y_2\) nicht negativ werden kann, so müssen \(Y_1\) und \(Y_2\) folglich alle zwischen ihnen enthaltenen Functionen \(y\) in dem Intervall \((a\dots A)\) zusammenfallen. Damit ist dann die Existenz eines einzigen Integrals mit dem vorgeschriebenen Anfangswerte bewiesen.
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