On a fundamental theorem in the theory of algebraic functions. (Q1542081)

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scientific article; zbMATH DE number 2698324
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    English
    On a fundamental theorem in the theory of algebraic functions.
    scientific article; zbMATH DE number 2698324

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      On a fundamental theorem in the theory of algebraic functions. (English)
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      1885
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      Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der zuerst von Herrn Nöther vollständig untersuchten Frage, wann zwischen drei ganzen rationalen Functionen \(F,f,\varphi\) von zwei Variabeln \(x,y\) eine Gleichung der Form \(F=af + b\varphi\) besteht, unter \(a,b\) ebenfalls ganze rationale Functionen von \(x,y\) verstanden. Man kann, ohne die Allgemeinheit wessentlich zu beeinträchtigen, annehmen, dass \(f\) und \(\varphi\), deren Grade in \(y\) der \(m^{\text{te}}\) und \(n^{\text{te}}\) seien, die Glieder \(y^m\) und \(y^n\) mit nicht verschwindenden Constanten multiplicirt enthalten, und dass \(F\) höchstens vom Grade \(m+n-1\) ist. Es besteht dann die Relation \(F.R=Af + B\varphi\), wo \(R\) die in Bezug auf \(y\) gebildete Resultante von \(f\) und \(\varphi\) bezeichnet, welche in bekannter Weise als Determinante dargestellt werden kann; \(A\) und \(B\) bezeichnen ganze rationale Functionen von \(x\) und \(y\). Wenn nun \(F=af + b\varphi\) sein soll, so müssen die Factoren von \(R\) sich aus der vorhergehenden Gleichung fortheben lassen. Eine nähere Ueberlegung zeigt, dass hieraus der Satz folgt: ``Zur Darstellung von \(F\) in der Form \(af + b\varphi\) ist notwendig und hinreichend, dass diejenige Form, welche aus der Sylvester'schen Resultante von \(f\) und \(\varphi\) entsteht wenn sie horizontal mit den Coefficienten von \(F\), vertical mit beliebigen Coefficienten gerändert wird, durch jeden Factor der Resultante teilbar bleibt.'' Hieraus wird weiter gefolgert: ``Zur Darstellbarkeit von \(F\) in der gewünschten Form ist es notwendig und hinreichend, dass in der Nähe jedes gemeinsamen Punktes von \(f=0\) und \(\varphi =0\) zwei Potenzreihen \(a\) und \(b\) nach \(x\) existiren, deren Coefficienten Polynome \((n-1)^{\text{ter}}\), \((m-1)^{\text{ter}}\) Ordnung in \(y\) sind, so dass die Relation \(F= af + b\varphi\) identisch erfüllt werden kann.'' Dieses Kriterium ist leicht mit dem von Herrn Nöther gegebenen in Uebereinstimmung zu bringen. Die weiteren Entwickelungen der Arbeit beziehen sich auf den für die Theorie der algebraischen Curven besonders wichtigen Fall, in welchem die Curven \(f=0\), \(\varphi =0\) in den gemeinsamen Punkten keine Berührung mit einander eingehen. Für diesen Fall ergiebt sich der Satz: ``Wenn für jeden gemeinsamen, etwa \(k\)-, \(l\)-fachen Punkt von \(f\), \(\varphi\) der Ausdruck \(F\) bis zu den Gliedern \((k+l -2)^{\text{ter}}\) Dimension inclusive mit der Entwickelung \(A'f + B'\varphi\) identisch gemacht werden kann, wo \(A',B'\) ganze rationale Functionen von \(x,y\) sind, so ist \(F\) von der Form \(af + b\varphi\).'' Eine selbstverständliche Voraussetzung ist hierbei, dass jener gemeinsame Punkt ein \(k\)- oder \(l\)-facher Punkt von \(F=0\) ist, je nachdem \(k \leqq l\) oder \(k>l\) ist.
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      Ideal theory for rational functions of two variables
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