Foundations of Lagrange's multiplier method in the calculus of variations. (Q1543908)
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scientific article; zbMATH DE number 2700186
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Foundations of Lagrange's multiplier method in the calculus of variations. |
scientific article; zbMATH DE number 2700186 |
Statements
Foundations of Lagrange's multiplier method in the calculus of variations. (English)
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1885
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Die Richtigkeit der Lagrange'schen Multiplicatorenmethode in der Variationsrechnung ist in dem Falle, wo nicht bloss endliche Bedingungsgleichungen, sondern auch Bedingungsdifferentialgleichungen vorliegen, bisher gewissermassen axiomatisch, wie von Clebsch und Herrn Mayer selbst, angenommen worden, wofern man es nicht vorzog, alle diejenigen Aufgaben der Variationsrechnung, zu deren Lösung man keine andere Methode kennt, überhaupt zu ignoriren. Herr Mayer giebt nun einen allgemeinen Beweis für die Lagrange'sche Methode, ebenso wie es Scheeffer für den speciellen Fall der isoperimetrischen Probleme gethan hat (cf. das vorhergehende Referat). Vorausgesetzt musste nur werden, dass das vorgelegte Problem der Variationsrechnung überhaupt durch gleichzeitig mit ihren ersten Ableitungen stetige Functionen ohne Einschränkung ihrer (mit den endlichen Bedingungsgleichungen selbstverständlich verträglichen) Grenzwerte lösbar ist. Diese Voraussetzung macht es aber unmöglich, den allgemeinen Fall, dass zwischen den gesuchten Functionen endliche und Differentialgleichungen bestehen sollen, auf den einfacheren, welcher zuerst erledigt wird, dass nur Bedingungsdifferentialgleichungen vorliegen, dadurch zurückzuführen, dass man jede endliche Gleichung \(\psi=0\) durch die ihr wegen der festen Grenzwerte äquivalente Gleichung \(\frac{d\psi}{dx}=0\) ersetzt. Zurückführung geschieht daher dadurch, dass man sich die endlichen Bedingungsgleichungen nach einem Teile der gesuchten Functionen aufgelöst zu denken hat.
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Lagrange's multiplier rule
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