On several valued doubly periodic functions. (Q1543963)

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scientific article; zbMATH DE number 2700245
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    English
    On several valued doubly periodic functions.
    scientific article; zbMATH DE number 2700245

      Statements

      On several valued doubly periodic functions. (English)
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      Besteht zwischen \(\theta, z\) eine algebraische Gleichung \(f(\overset{n} {\theta}, z) = 0\) (welche in \(\theta\) vom \(n^{\mathrm ten}\) Grade sein möge), so bilden nach Herrn Kronecker's Terminologie alle rationalen Functionen von \(\theta\) und \(z\) einen ``Bereich'' \((\theta, z)\) algebraischer Functionen. Als ``ganze'' Grössen des Bereiches werden diejenigen Functionen bezeichnet, welche für alle endlichen Werte von \(z\) selbst endlich sind. Es gilt nun der Satz, dass die ``ganzen'' Grössen sich darstellen lassen als lineare Functionen von \(n\) Grössen \(w_1, w_2, \dots, w_n\) mit Coefficienten, welche ganze Grössen des Bereiches \((z)\), d. h. ganze rationale Functionen von \(z\) sind. Das System der \(n\) Grössen \(w_1,w_2,\dots,w_n\) wird als ein ``Fundamentalsystem'' bezeichnet. Herr Pick entwickelt einen ähnlichen Satz für die aus drei Grössen \(\theta, p, p'\) gebildeten rationalen Functionen, wobei einerseits eine algebraische Gleichung \[ f(\overset{n} {\theta},p,p')=0 \] besteht, während andererseits \[ p'^2=4p^3-g_2p-g_3 \] ist. Als ``ganze'' Grössen des Bereiches \((\theta, p, p')\) werden die für alle endlichen Werte von \(p\) endlich bleibenden Functionen angesehen. Bekanntlich lassen sich \(p\) und \(p'\) als eindeutige doppeltperiodische Functionen einer Veränderlichen \(u\) darstellen, und es werden dann die Grössen des Bereiches \((p, p')\) gleich Quotienten von \(\sigma\)-Producten: \[ c\cdot \frac{\sigma(u-a_1)\dots \sigma(u-a_r)}{\sigma(u-b_1)\dots \sigma(u-b_r)}, \eqno (\sum a=\sum b). \] Man erweitere nun den Bereich \((p,p')\) durch Aufnahme auch derjenigen Quotienten, für die \(\sum a\) nicht gleich \(\sum b\) ist, welche die ``idealen'' Grössen des Bereiches bilden. Dann gilt der Satz, dass ein Fundamentalsystem aufgestellt werden kann, falls man als Coefficienten alle ganzen Grössen des erweiterten Gebietes zulässt. Ferner ergiebt sich, dass ein Fundamentalsystem im gewöhnlichen Sinne (wo also die Coefficienten ``eigentliche'' Grössen des Bereiches \((p, p')\) sind) dann existirt, wenn die ``Discriminante'' des Bereiches \((\theta, p, p')\) eine eigentliche Grösse des Bereiches \((p, p')\) ist. Der Verfasser bemerkt, dass ihm ``die mutmassliche Existenz eines solchen Satzes von Herrn F. Klein gesprächsweise mitgeteilt sei''.
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