Sur les figures semblablement variables. (Q1544167)

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scientific article; zbMATH DE number 2700462
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    Sur les figures semblablement variables.
    scientific article; zbMATH DE number 2700462

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      Sur les figures semblablement variables. (English)
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      1885
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      Herr H. M. Taylor hat die Beziehungen zwischen den Schnittpunkten eines Kreises und der Seiten eines Dreieckes ergründet. (Lond. M. S. Proc. XV. 122-139, F. d. M. XVI. 1884. 493., JFM 16.0493.01) Herr Neuberg erforscht diese Beziehungen genauer und vervollständigt sie, eindem er die mit der Theorie der ähnlich-veränderlichen Figuren und mit derjenigen der schiefen Isogonalen aus dem Brennpunkte eines Kegelschmittes verknüpft. 1. Es sei \(\alpha\beta\gamma\) ein veränderliches Dreieck, das der Bedingung unterworfen ist, von constanter Form zu bleiben und einem festen Dreieck \(ABC\) einbeschrieben zu sein. Die Kreise \(A\beta\gamma, B\gamma\alpha, C\alpha\beta\) schneiden sich in einem festen Punkte \(F\), der fortwährend ein Aehnlichkeitspunkt der Dreiecke \(\alpha\beta\gamma\) ist. Von diesem Punkte aus sieht man die Seiten von \(\alpha\beta\gamma\) unter den Winkeln \(\pi-A\), \(\pi-B\), \(\pi-C\) und die Seiten von \(ABC\) unter den Winkeln \(A+\alpha\), \(B+\beta\), \(C+\gamma\). 2. Es seien \(M, N, P\) die Projectionen von \(F\) auf \(BC\), \(CA\), \(AB\); \(MNP\) ist das Minimum des veränderlichen Dreiecks \(\alpha\beta\gamma\). Die Geraden \(\beta\gamma\), \(\gamma\alpha\), \(\alpha\beta\) hüllen drei Parabeln ein, welche \(F\) als gemeinsamen Brennpunkt besitzen und \(MN\), \(NP\), \(PM\) zu Scheiteltangenten haben. Jeder Punkt des veränderlichen Dreiecks \(\alpha\beta\gamma\) (Höhenschnitt, Mittelpunkt des Umkreises u. s. w.) beschreibt eine Gerade; jede Gerade dieses Dreiecks (Mediane, Winkelhalbirende u. s. w.) umhüllt eine Parabel mit dem Brennpunkte \(F\). 3. Der Kreis \(\alpha\beta\gamma\) trifft \(BC, CA, AB\) in drei anderen Punkten \(\alpha', \beta',\gamma',\) den Ecken eines Dreiecks von constanter Form, das fortwährend als Aehnlichkeitspunkt den in Bezug auf \(ABC\) zu \(F\) inversen Punkt \(F'\) hat. Die Hüllcurve des Kreises \(\alpha\beta\gamma\) ist ein Kegelschnitt, der \(ABC\) einbeschrieben ist und als Brennpunkte \(F\) und \(F'\) hat; der Kreis \(MNP\) ist der über der Focalaxe als Durchmesser beschriebene. 4. Die bemerkenswertesten Fälle entsprechen den Annahmen: I. \(\alpha=A\), \(\beta=B\), \(\gamma=C\); II. \(\alpha=B\), \(\beta=C\), \(\gamma=A\). In dem ersten Falle ist \(F\) der Mittelpunkt des Umkreises von \(ABC\) und der Höhenschnitt von \(\alpha\beta\gamma\); \(F'\) ist der Höhenschnitt von \(ABC\) und der Mittelpunkt des Inkreises von \(\alpha'\beta'\gamma'\). Im zweiten Falle sind \(F\) und \(F'\) die Brocard'schen Punkte von \(ABC\); \(F\) ist auch ein Brocard'scher Punkt von \(\alpha\beta\gamma\), \(F'\) einer von \(\alpha'\beta'\gamma'\). 5. Die Geraden \(\alpha\beta'\), \(\beta\gamma'\), \(\gamma\alpha'\) bilden ein Dreieck \(A'B'C'\), die Geraden \(\alpha'\beta\), \(\beta'\gamma\), \(\gamma'\alpha\) ein anderes Dreieck \(A''B''C''\). Die Richtungen dieser Geraden bleiben constant, und die Ecken der Dreiecke \(A'B'C'\), \(A''B''C''\) gleiten auf drei festen Geraden \(NA, NB, NC\). Hieraus folgen zwei andere Mittel zur Bestimmung der Kreisreihe \(\alpha\beta\gamma\).
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