Ueber gewisse eindeutige involutorische Transformationen der Ebene. (Q1544249)
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scientific article; zbMATH DE number 2700550
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Ueber gewisse eindeutige involutorische Transformationen der Ebene. |
scientific article; zbMATH DE number 2700550 |
Statements
Ueber gewisse eindeutige involutorische Transformationen der Ebene. (English)
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1885
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Es seien die Punkte \(i=1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9\) Basispunkte eines Büschels von Curven dritter Ordnung. Dann ist eine rationale Curve \(\nu^{\text{ter}}\) Ordnung vollständig bestimmt, wenn sie jeden Punkt \(i\) zum \(\gamma_{i}\)-fachen Punkt hat, sobald \(\gamma_{0}+\gamma_{1}+\cdots+\gamma_{9}=3\nu-1\) und \(\gamma_{0}(\gamma_{0}-1)+\gamma_{1}(\gamma_{1}-1)+\cdots+\gamma_{9}(\gamma_{9}-1)=(\nu-1)(\nu-2)\) ist. Legt man nun durch irgend einen Punkt \(a\) der Ebene die einzige, durch ihn gehende Büschelcurve, so schneidet dieselbe die Curve \(\nu^{\text{ter}}\) Ordnung nur noch in einem Punkte \(\gamma\), und sucht man nun den dritten Schnittpunkt \(\alpha\) der Geraden \(\gamma_{a}\) mit der Büschelcurve, so ist dadurch zwischen den Punkten \(a\) und \(\alpha\) der Ebene eine eindeutige und involutorische Verwandtschaft festgestellt, deren Fundamentalpunkte die Punkte \(1-9\) sind, deren Ordnung \(3\nu+5\) ist, und deren Coincidenzcurve von der \((\nu+5)^{\text{ten}}\) Ordnung ist und in dem Fundamentalpunkt \(i\) einen \((\nu-2\gamma_{i}+1)\)-fachen Punkt besitzt. Diese Verwandtschaft wird vom Verfasser eingehend studirt. Am Schluss wird auf den Satz aufmerksam gemacht, dass eine Curve \(n^{\text{ter}}\) Ordnung, welche in den neun Basispunkten eines Büschels von Curven dritter Ordnung \(n_{i}\)-fache Punkte hat, sodass \(n_{0}+n_{1}+\cdots+n_{9}=3n-2\) ist, in einem beliebigen Punkt der Ebene, ohne zu zerfallen, einen Doppelpunkt nicht besitzten kann, dass vielmehr der Ort der Doppelpunkte nicht zerfallender Curven eine bestimmte Curve, die Coincidenzcurve der erzeugten Verwandtschaft, ist. Einen Specialfall dieses Satzes erkannte schon Herr Halphen im S. M. F. Bull. X. 163 (F. d. M. XIV. 1882. 580, JFM 14.0580.02).
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