Bestimmung magnetischer Momente mittels der Wage. (Q1544653)
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scientific article; zbMATH DE number 2702965
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Bestimmung magnetischer Momente mittels der Wage. |
scientific article; zbMATH DE number 2702965 |
Statements
Bestimmung magnetischer Momente mittels der Wage. (English)
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1883
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An den zwei Armen \(A, A'\) einer Wage sind zwei Magnetstäbe aufgehängt, der eine \(H\) horizontal, der andere \(V\) vertical und zwar so, dass seine Mitte auf der Axe von \(H\) liegt. Hat \(H\) seinen Nordpol nach \(V\) hin gerichtet, \(V\) seinen Nordpol nach oben, und ist \(K\) die nach oben gerichtete Componente der Kraft von \(H\) auf \(V\), so wird der Arm \(A'\) mit der Kraft \(K\) nach oben, der Arm \(A\) mit derselben Kraft nach unten getrieben, umgekehrt bei Umkehrung eines der beiden Magnete; hat man also bei der ersten Lage die Wage zum Einstehen gebracht, so ist das nach Umkehrung des einen Magneten in \(A\) zuzulegende Gewicht, um die Wage von neuem zum Einstehen zu bringen, \(\varDelta = 4K\). Nimmt man nun die Axe von \(H\) zur \(x\)-Axe, seine Mitte zum Anfangspunkt, die \(y\)-Axe vertical nach oben gerichtet, bezeichnet die Entfernung der Mittelpunkte der zwei Magnete mit \(a\) und setzt ihre Momente \[ \sum\mu x = H,\quad \sum\mu'y=V, \] ferner \[ \sum\mu x^3 = h,\quad \sum\mu'y^3=v, \] so ist \[ K={}_x\sum_y \sum 2 \mu\mu'y \{ [ (a-x)^2+y^2]^{-\frac 32} \}, \] (wo die Summation sich nur auf die Nordhälften der zwei Magnete bezieht); also bis zur Ordnung \(\left(\frac xa\right)\) und \(\left( \frac ya \right)\) incl. \[ (a)\quad K=\frac{3HV}{a^4} + \frac{10Vh-\frac{15}{2} Hv}{a^6} \cdot \] Bestimmt man zwei Grössen \(\mu_0,\xi,\) resp. \(\mu_0',\eta\), durch die Gleichungen \[ 2\mu_0\xi=H,\quad 2\mu_0\xi^3=h,\quad 2\mu_0'\eta=V,\quad 2\mu_0'\eta^3=v, \] woraus \[ \xi^2=\frac hH,\quad \eta^2=\frac vV, \] d. h. bezeichnet man mit \(2\xi, 2\eta\) die Entfernungen der zwei Magnetpole \(\mp\mu_0, \mp\mu_0'\), durch welche sich die zwei Magnete hinsichtlich ihrer Wirkung auf einander mit dem festgesetzten Grade der Annäherung ersetzen lassen, so wird \[ (1) \quad \varDelta=\frac{12HV}{a^4} \left( 1+\frac{20\xi^2 - 15\eta^2}{6a^2} \right) \cdot. \] (In der Abhandlung sind, wohl durch ein Versehen, in Gleichung (a), welche ohne Ableitung gegeben wird, und demzufolge auch in Gleichung (1) die Coefficienten 10 und \(\frac{15}{2}\) vertauscht). Hat man \(\xi\) und \(\eta\) durch magnetometrische Messungen bestimmt, so ergiebt sich aus Gleichung (1) \(HV\); hat man so für drei Magnetstäbe mit den Momenten \(M_1, M_2, M_3\) die Producte \(M_1 M_2, M_1 M_3, M_2 M_3\) bestimmt, so ist \[ M_1 = \frac{(M_1M_2)(M_1M_3)}{(M_2M_3)} \cdot \]
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