Étude de deux systèmes simples de coordonnées tangentielles dans le plan: coordonnées parallèles et coordonnées axiales. (Q1545992)
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scientific article; zbMATH DE number 2702408
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Étude de deux systèmes simples de coordonnées tangentielles dans le plan: coordonnées parallèles et coordonnées axiales. |
scientific article; zbMATH DE number 2702408 |
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Étude de deux systèmes simples de coordonnées tangentielles dans le plan: coordonnées parallèles et coordonnées axiales. (English)
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1884
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Der Verfasser wählt unter den vielen möglichen Arten tangentieller Coordinaten die zwei auf dem Titel genannten aus, um diejenigen Punkte der analytischen Geometrie, für welche sich dieselben besonders eignen, mit ihrer Anwendung zu behandeln. Parallele Coordinaten einer Geraden sind die von der Geraden begrenzten, in festen Anfangspunkten beginnenden Strecken \(u, v\) auf zwei festen parallelen Axen. Ein Punkt wird durch den gemeinsamen Schnitt eines Systems von Geraden bestimmt. Es wird der Winkel zwischen zwei Geraden, dann die Mittelgerade (deren Coordinaten arithmetische Mittel sind) bestimmt, dann die Transformation der Coordinaten behandelt, dann die Bedingung des gemeinsamen Schnittes aufgestellt, aus der die Gleichung des Punktes \[ \frac u{\alpha} +\frac v{\beta} =1 \] hervorgeht. Die ferneren Gegenstände sind: der Schnittpunkt zweier Geraden, die Bedingung, unter der sich drei Gerade in einem Punkte treffen, die allgemeine Gleichung der auf gegebener Geraden liegenden Punkte, die Entfernung zweier Punkte, eines Punktes von einer Geraden, imaginäre Gerade und Punkte. Es folgt der Satz: Jede homogene Gleichung \(m^{\text{ten}}\) Grades zwischen \(u\) und \(v\) drückt ein System von \(m\) reellen oder imaginären Punkten auf der Anfangsaxe (Gerade durch beide Anfangspunkte) aus. Dies System heisst eine Punctuelle. Der zweite Artikel handelt von den Curven, insbesondere zweiten Grades, in betreff der allgemeinen Curven von den Tangenten. Für die Kegelschnitte \[ Au^2 +2Buv +Cv^2 +2Du +2Ev +F=0 \] entscheiden folgende drei Grössen über die Form: \[ \begin{aligned} & \varDelta =AE^2 -2BDE +CD^2 +(B^2 -AC)F,\\ & \varGamma =A +2B +C;\quad \delta =B^2 -AC.\end{aligned} \] Für \(\varDelta =0\) nämlich degenerirt die Curve in zwei Punkte. Für \(\varDelta \gtrless 0\) ist sie Hyperbel, Parabel, Ellipse, je nachdem \(\varGamma \varDelta >0,\;=0,\;<0\) ist, reele Ellipse für \(\delta >0,\) imaginäre für \(\delta <0.\) Ferner werden die conjugirten Richtungen und die Axen bestimmt. Es folgt der bekannte Satz über das umschriebene Parallelogramm. Dann werden bestimmt der Mittelpunkt, die Asymptoten, die conjugirten Richtungen, die Brennpunkte. In Anwendung der Theorie wird im dritten Artikel eine Reihe von Sätzen entwickelt. Der vierte Artikel enthält die Theorie der axialen Coordinaten. EineGerade wird bestimmt durch ihre Neigung gegen eine feste Axe und die Abscisse ihres Durchschnittes auf ihr. Dies sind ihre zwei axialen Coordinaten. Es handelt sich um den Uebergang zwischen verschiedenen axialen Systemen und von einem axialen zu einem parallelen System, dann, in Anwendung auf Kegelschnitte, um Bestimmung ihrer Punkte aus Tangenten, um den Krümmungsradius, die Berechnung der Flächen zwischen Curven und Tangenten, Bestimmung einer Curve, deren Tangente eine constante Länge hat. Dann wird eine Cykloide aus einer Eigenschaft hergeleitet, zuletzt die Curve gesucht, derart, dass der Abstand ihrer Tangente vom Anfangspunkte gleich der Normale sei. Die Fortsetzung soll folgen.
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