On the reduction of the number of periods of the abelian integrals. (Q1546437)

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scientific article; zbMATH DE number 2703889
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    English
    On the reduction of the number of periods of the abelian integrals.
    scientific article; zbMATH DE number 2703889

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      On the reduction of the number of periods of the abelian integrals. (English)
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      1883
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      Der Verfasser betrachtet den Fall, dass unter den zu einer algebraischen Gleichung \(f(xy)=0\) vom Geschlecht \(p\) gehörigen \(p\) Integralen erster Gattung mit je \(2p\) Perioden eine Anzahl \(q\) existiren, die nur je \(2q\) unabhängige Perioden haben, derart, dass jedes andere Periodensystem dieser \(q\) Integrale mit dem ersten System durch ganzzahlige lineare Relationen verbunden ist. Die Untersuchung führt zu dem Resultat: Setzt man, wie beim Umkehrproblem \(q\) Summen, jede gebildet mit einem der Integrale und denselben \(q\) verschiedenen oberen Grenzen \(x_1,\dots,x_q\) gleich neuen Variabeln \(u_1,\dots,u_q\) so sind \(x_1,\dots,x_q\) die Wurzeln einer algebraischen Gleichung, deren Coefficienten eindeutige, periodische Functionen von \(u_1,\dots,u_q\) mit \(2q\) Systemen von Perioden, d. h. sie sind darstellbar durch Thetafunctionen mit \(q\) Variabeln. Der Beweis wird geführt durch Betrachtung der Relationen zwischen den Periodensystemen und Transformation derselben auf die canonische Form. Im zweiter Teil wird die Untersuchung für den Fall \(p=2\) näher ausgeführt. In der Gleichung \[ (1)\qquad y^2=R(x) = x.(1-x).(1-k^2x).(1-l^2x).(1-m^2x) \] sind die Grössen \(k^2,l^2,m^2\), so zu bestimmen, dass ein Integral erster Gattung existirt, das nur zwei Perioden hat. Es zeigt sich, dass in diesem Falle die Periodensysteme der Normalintegrale erster Gattung von der Form sein müssen \[ (2)\qquad\begin{cases}\begin{matrix} 0 & 1 & G & \frac{1}{D},\\ 1 & 0 & \frac{1}{D} & G',\end{matrix}\end{cases} \] wo \(D\) eine ganze, reelle und positive Zahl ist. Bezeichnet man die zugehörigen Thetafunctionen durch \(\vartheta\) mit einfachem oder doppeltem Index (nach Weierstrass) und die geraden \(\vartheta\)-Functionen für die Nullwerte der Argumente durch \(c\) mit entsprechendem Index, so geben die Gleichungen \[ k^2=\frac{c_{23}.c_4}{c_{01}.c_5};\quad l^2=\frac{c_{03}.c_{23}}{c_{12}.c_{01}};\quad m^2=\frac{c_{03}.c_4}{c_{12}.c_5} \] die gesuchten Werte für die Moduln \(k, l, m,\) resp. die Werte, die durch lineare Transformation aus ihnen hervorgehen. Hieraus ergiebt sich sich weiter, dass für einen bestimmten Wert der Zahl \(D\) zwischen den drei Functionen \(k^2, l^2, m^2\) von \(G\) und \(G'\) eine algebraische Relation \(f(k^2, l^2, m^2)=0\) besteht. Aus (2) folgt, dass, wenn \(D\) eine gegebene, positive, reelle Zahl ist, stets zwei zur Irrationalität (1) gehörige Integrale erster Gattung existiren, die nur zwei Perioden haben. Ist eins dieser Integrale mit den Perioden \(0,1,\frac{1}{D},G\) \[ u=\int^{xy}\frac{(P+Q.x)dx}{y}, \] so ist \(x\) als Function von \(u\) bestimmt durch eine algebraische Gleichung, deren Coefficienten doppeltperiodische Functionen von \(u\) sind. Der Grad dieser Gleichung in \(x\) ist grade die Zahl \(D\). Diese Resultate berühren sich in einigen Punkten mit den Untersuchungen von Herrn Königsberger über Differentialgleichungen.
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