On the principal transformation of the theta functions of several variables. (Q1546441)

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scientific article; zbMATH DE number 2703894
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    English
    On the principal transformation of the theta functions of several variables.
    scientific article; zbMATH DE number 2703894

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      On the principal transformation of the theta functions of several variables. (English)
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      1883
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      Der Herr Verfasser beschäftigt sich zunächst mit der Frage, welchen Bedingungen die \(4\varrho^2\) eine Transformation \(n^{\text{ter}}\) Ordnung bestimmenden Zahlen \(a\) genügen müssen, damit überhaupt Parameter \(\tau_{\alpha \beta}\) existiren können, für welche diese Transformation eine ``principale'' ist, d. h. eine solche, bei der die durch die Transformation entstehenden neuen Parameter \(\bar{\tau}_{\alpha \beta}\) der Reihe nach den ursprünglichen \(\tau_{\alpha \beta}\) gleich sind. Diese Frage wird in \(\S\) 3 beantwortet. Auf Grund der bekannten Relationen zwischen den ursprünglichen und den neuen Parametern -- Gleichungen (1) oder in symbolischer Form (6), (7) -- und den Beziehungen zwischen den \(4\varrho^2\) die Transformation bestimmenden ganzen Zahlen \(a\) -- Gleichungen (2) oder in symbolischer Form (4), (5) -- wird dort die Gleichung (9) abgeleitet, aus welcher folgt, dass im Falle einer principalen Transformation stets eine lineare Substitution existirt, welche die aus den lateralen Teilen \(\psi_{\alpha \beta}\) der Thetaparameter \(\tau_{\alpha \beta}\) gebildete, in Folge der für die Reihe gestellten Convergenzbedingung stets positive Form \(\varPsi\) in sich überführt. Die Determinante dieser Substitution muss daher denjenigen Bedingungen genügen, welche in dem in \(\S\) 1 aufgestellten und dort, wie auf andere Weise in \(\S\) 6, bewiesenen Satz I angegeben sind. Die so ermittelten Eigenschaften dieser Determinante können aber unmittelbar auf die aus den Zahlen \(a\) gebildete charakteristische Determinante \(|A-rE|\) der Transformation übertragen werden, und es wird dadurch in Satz IV die endgültige Beantwortung der oben aufgeworfenen Frage erreicht. -- Zu demselben Resultate gelangt der Herr Verfasser auf eine zweite, hiervon verschiedene Weise in \(\S\) 7, indem er dort noch von einer anderen positiven reellen Form \(H\) zeigt, dass sie im Falle einer principalen Transformation durch eine gewisse Substitution die durch \(\sqrt{n}\) geteilten Zahlen \(a\) selbst sind, so folgt hier unmittelbar der Satz IV. Nachdem die Frage nach den notwendigen Bedingungen einer principalen Transformation beantwortet ist, handelt es sich weiter darum, zu zeigen, dass die gefundenen Bedingungen auch hinreichend sind, d. h. dass es im Falle des Vorhandenseins der in Satz IV angegebenen Eigenschaften der Transformationszahlen \(a\) immer auch Parametersysteme \(\tau_{\alpha \beta}\) giebt, für welche die Transformation eine principale ist, und schliesslich darum, eine Methode anzugeben, mit Hülfe deren diese Parametersysteme \(\tau_{\alpha \beta}\) bei gegebenen Zahlen \(a\) berechnet werden können. Dieses Problem wird in den \S \S 4 und 5 gelöst. Die Grundlage der betreffenden Untersuchung bildet das System der 2\(\varrho\) linearen Gleichungen \[ (1)\quad \sum_{\lambda}\omega_{\lambda}\alpha_{\lambda \beta}=m\omega_{\beta} \quad \quad (\beta =1, 2, \cdots,2\varrho ). \] Ist \(m\) eine \(\xi\)-fache Wurzel der Gleichung \(|M-rE|=0\), eine \(\eta\)-fache Wurzel der Gleichung \(|M_0-rE|=0\), also eine \(\xi +\eta =\zeta\)-fache Wurzel der Gleichung \(|A-rE|=0\), so besitzt das System der \(2\varrho\) Gleichungen (1) \(\zeta\) linearunabhängige Lösungen, die so gewählt werden können, dass sie den weiteren Bedingungen: \[ (2)\quad \sum_{\lambda}(\omega_{\alpha \lambda}\omega^{(0)}_{\beta,\varrho +\lambda}-\omega_{\alpha,\varrho +\lambda}\omega^{(0)}_{\beta \lambda})= \begin{matrix} \r\;& \l\\ 0, & \text{wenn} \beta\gtrless\alpha, \\ \mp 2i, & \text{wenn} \beta=\alpha, \end{matrix} \] \[ (\alpha, \beta =1, 2, \cdots,\zeta ) \] genügen, und von denen irgend eine als Lösung erster oder zweiter Art bezeichnet wird, je nachdem für sie das obere oder untere Vorzeichen gilt; es giebt dann gerade \(\xi\) Lösungen erster Art und \(\eta\) Lösungen zweiter Art. Zur späteren Verwendung wird dann der Wurzel \(m\) der Gleichung \(|A-rE|=0\) eine bilineare Form \(Z\) vom Range \(\zeta\) und dem Trägheitsindex \(\xi\) zugeordnet, indem man: \[ Z=\sum^{\xi}_{1} x_{\alpha} y_{\alpha}-\sum^{\eta}_1 x_{\xi +\alpha} y_{\xi +\alpha} \] setzt. Lässt man an Stelle von \(m\) der Reihe nach die sämtlichen verschiedenen Wurzeln der Gleichung \(|M-rE|=0\) treten, so erhält man im ganzen \(\varSigma (\zeta )=2\varrho\) linearunabhängige Lösungen der Gleichungen (1), unter denen sich \(\varSigma (\xi )=\varrho\) Lösungen erster Art und \(\varSigma (\eta )=\varrho\) Lösungen zweiter Art befinden, und welche nunmehr den Gleichungen: \[ (3)\quad \sum_{\lambda} (\omega_{\alpha \lambda}\omega^{(0)}_{\beta,\varrho +\lambda}-\omega_{\alpha,\varrho +\lambda}\omega^{(0)}_{\beta \lambda})= \begin{matrix}\r\;& \l\\ 0, & \text{wenn} \beta \gtrless \alpha, \\ \mp 2i, & \text{wenn} \beta=\alpha, \end{matrix}, \] \[ (\alpha, \beta =1, 2, \cdots,2\varrho ) \] genügen. Für die \(\varrho\) Lösungen erster Art bestehen weiter die \(\varrho^2\) Gleichungen: \[ (4)\quad \sum_{\lambda}\omega_{\alpha \lambda}\tau_{\lambda \beta} =\omega_{\alpha,\varrho +\beta }\qquad \begin{pmatrix} \alpha=1,2,\dots,\varrho \\ \beta=1,2,\dots,\varrho\end{pmatrix} . \] Berechnet man aus diesen die \(\varrho^2\) Unbekannten \(\tau_{\alpha \beta}\), so ist \(\tau_{\beta \alpha}=\tau_{\alpha \beta}\) und der imaginäre Teil von \(\sum_{\alpha, \beta}\tau_{\alpha \beta}n_{\alpha}n_{\beta}\) eine positive Form; endlich ergiebt sich, dass für die so berechneten Parameterwerte \(\bar{\tau}_{\alpha \beta}=tau_{\beta \alpha}\) ist. Jedes den Gleichungen (4) genügende System von \(\varrho^2\) Grössen \(\tau_{\alpha \beta}\) ist also ein brauchbares Parametersystem der Thetafunction, für welches zudem die vorliegende Transformation eine principale ist. Man erkennt, dass die Parameter \(\tau_{\alpha \beta}\) sich nur auf eine Weise als algebraische Zahlen aus den Gleichungen (4) berechnen lassen, wenn die Determinante \(\varrho^{\text{ten}}\) Grades \(|\omega_{\alpha \beta}|\) von Null verschieden ist. Dies findet aber stets und nur dann statt, wenn jeder Wurzel \(m\) der charakteristischen Gleichung \(|A-rE|=0\) eine definite Form \(Z\) entspricht; im entgegengesetzten Falle giebt es unzählig viele Parametersysteme \(\tau_{\alpha \beta}\), die sich mittelst algebraischer Zahlencoefficienten als rationale Functionen unabhängiger Veränderlicher darstellen, deren Veränderlichkeit nur durch gewisse Ungleichungen so einzuschränken ist, dass \(\varPsi\) eine positive Form wird.
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