Gedächtnisrede auf Otto Hesse. (Q1547367)
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scientific article; zbMATH DE number 2704851
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Gedächtnisrede auf Otto Hesse. |
scientific article; zbMATH DE number 2704851 |
Statements
Gedächtnisrede auf Otto Hesse. (English)
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1882
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Ludwig Otto Hesse ist geboren am 22. April 1811 zu Königsberg in Preussen. 1832 bezog er die Königsberger Universität zu jener Zeit, wo Königsberg seine mathematische Glanzperiode feierte, gekennzeichnet durch die Namen Jacobi, Bessel, Richelot und F. Neumann. 1840 promovirte er mit der Arbeit ``Ueber die Oberflächen zweiten Grades'' und habilitirte sich kurz darauf. Zehn Jahre dauerte es, bis er endlich als ordentlicher Professor nach Halle kam. Von dort siedelte er 1856 nach Heidelberg und 1868 nach München an das neugegründete Polytechnicum über. Er starb am 4. August 1874. Die vorliegende Gedächtnisrede enthält indess mehr, als einen trocknen Nachruf. Sie giebt eine Analyse der Arbeiten des bekannten Mathematikers. Der Verfasser hat es dabei verstanden, an die Schilderung der Leistungen der einzelnen Persönlichkeit eine in kürzesten Zügen gehaltene Darstellung der Geometrie überhaupt zu knüpfen. Die Darstellung des Verfassers characterisirt die Etappen der Entwickelung der Geometrie durch die Namen Euklid, Descartes, Monge, Poncelet, Steiner, Chasles, Plücker. Besonders hervorgehoben wird überall der Zusammenhang zwischen der Entwickelung der Geometrie und der Algebra. Durch diese allgemeinen Beziehungen werden vielfach sonst schwer zu übersehende Zusammenhänge zwischen verschiedenen Gebieten der Mathematik gewonnen.
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