Ueber die Guébhard'schen Ringe. (Q1548601)

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scientific article; zbMATH DE number 2706112
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    Ueber die Guébhard'schen Ringe.
    scientific article; zbMATH DE number 2706112

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      Ueber die Guébhard'schen Ringe. (English)
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      1882
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      Das in dem vorigen Referat (JFM 14.0869.03) auseinandergesetzte Problem wird von dem Verfasser ebenfalls ausführlich behandelt. Derselbe geht von der Voraussetzung aus, dass zwei punktförmige Elektroden sich in einem nach der einen Seite zu unbegrenzten, nach der anderen von einer dünnen, ebenen Platte begrenzten Medium befinden. Die Platte hat eine erheblich grössere Leitungsfähigkeit, wie das Medium. Die Potentiale, von welchen die gesammten Strömungen in den beiden Leitern abhängen, lassen sich durch Summen reciproker Entfernungen ausdrücken. Die entsprechenden Punkte erhält man durch fortgesetzte Spiegelung. Berücksichtigt man, dass das Leitungsvermögen der Flüssigkeit sehr klein ist im Vergleich zu demjenigen des Metalls, so erhält man für die Curvensysteme angenähert die folgenden Gleichungen: a) wenn die Metallplatte dick ist: \[ \frac{1}{\varrho^3_1}-\frac{1}{\varrho^3_2}\;=\;\text{const.} \] (übereinstimmend mit dem Resultat von W. Voigt), b) wenn die Metallplatte sehr dünn ist, \[ \frac{1}{\varrho_1}-\frac{1}{\varrho_2}\;=\;\text{const.} \] Der Verfasser discutirt beide Resultate unter der allgemeinen Annahme, dass es sich um ebene Curven handelt, deren Gleichung durch \[ \frac{1}{\varrho^n_1}-\frac{1}{\varrho^n_2}\;=\;\text{const.} \] ausgedrückt ist. Es werden auch noch andere Fälle behandelt, welche den Guébhard'schen Versuchen entsprechen, wobei der Verfasser zu dem Resultat kommt, dass dieselben im Allgemeinen vollständig durch die Theorie erklärt werden, dass ferner zwischen den Guébhard'schen Curven und den Curven gleichen Potentials zwar eine gewisse Aehnlichkeit besteht, aber von einer Identität beider keine Rede sein kann.
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