Über die magnetische Schirmwirkung des Eisens. (Q1548622)

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scientific article; zbMATH DE number 2706131
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    Über die magnetische Schirmwirkung des Eisens.
    scientific article; zbMATH DE number 2706131

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      Über die magnetische Schirmwirkung des Eisens. (English)
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      1879
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      Die Poisson'sche Theorie der magnetischen Induction führt zu dem Schluss, dass ein in einer eisernen Hohlkugel befindlicher Magnet nach aussen eine viel schwächere Wirkung ausübt, als ohne die Hülle. Da diese Schirmwirkung bei der Gramme'schen Maschine eine wichtige Rolle spielt, so hat der Verfasser dieselbe experimentell untersucht. Zu dem Zweck wurde zuerst die ablenkende Wirkung eines Magnetstabs auf eine Nadel beobachtet und dann ein Eisenring um den Stab gelegt, wodurch die Wirkung erheblich geschwächt wurde. Ferner wurde die Schwingungsdauer eines aufgehängten Magnetstabes bestimmt und derselbe ebenfalls mit einem eisernen Hohlcylinder umgeben. Hierdurch wurde die Schwingungsdauer vergrössert. Die erhaltenen Resultate werden durch einfache Rechnungen erklärt. Zunächst zeigt der Verfasser, dass die Poisson'sche Theorie und die Faraday'sche Vorstellung der Kraftlinien zu demselben Ergebnis führen. Es wird dann angenommen, dass ein unbegrenzter eiserner Hohlcylinder in ein gleichförmiges, magnetisches Kraftfeld gebracht wird. Es zeigt sich, dass die magnetische Wirkung im Innern des Cylinders erheblich verkleinert ist. Die Rechnungen, zu welchen das erwähnte Problem führt, geben gleichzeitig die Lösung eines Strömungsproblems. Denkt man sich in ein mit geradlinigen Stromen erfülltes Feld einen unendlich grossen Hohlcylinder von anderem resp. besserem Leitungsvermögen eingeführt, so werden dadurch die Stromlinien verändert. Das berechnete magnetische Potential giebt in diesem Fall das Potential der elektrischen Strömung. Zum Schluss beschreibt der Verfasser noch einige Inductionsversuche, welche ebenfalls einen Beweis der Schirmwirkung einer hohlen Eisenmasse liefern.
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