Ueber Wärmeleitung in einem System von Cylindern, und über die experimentelle Bestimmung der Leitungsfähigkeit des Wassers. (Q1549972)
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scientific article; zbMATH DE number 2707551
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Ueber Wärmeleitung in einem System von Cylindern, und über die experimentelle Bestimmung der Leitungsfähigkeit des Wassers. |
scientific article; zbMATH DE number 2707551 |
Statements
Ueber Wärmeleitung in einem System von Cylindern, und über die experimentelle Bestimmung der Leitungsfähigkeit des Wassers. (English)
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1881
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Angeregt durch die Arbeit des Herrn Weber (siehe F. d. M. 1879. XI. 788-790 (JFM 11.0788.01) und 1880. XII. 841-843 (JFM 12.0841.01)) beschäftigt sich der Verfasser mit der Lösung des Problems: \(n\) Cylinder von gleichen Radien und verschiedenen Stoffen seien mit ihren Grundflächen auf einander gesetzt. Das ganze System habe eine in allen Punkten gleiche Anfangstemperatur \(u_0\) und werde in einem bestimmten Momente in einen Luftraum versetzt, der mit einer auf einer constanten Temperatur \((0^{\circ})\) erhaltenen Hülfe umgeben ist, während die untere Grundfläche des untersten Cylinders auf der constanten Temperatur (0) erhalten wird. Die folgenden Annahmen von Weber werden für nicht zulässig erachtet: Die Flüssigkeitslamelle sei so dünn, dass \(u= qx\) für \(u = A \sin{} qxe^{-\alpha^2t}\) gesetzt werden kann; die Platten mögen seitlich eine unendliche Ausdehnung haben. Auch war die Voraussetzung nicht streng erfüllt, dass die untere Seite der Flüssigkeit schon vom Beginn der Beobachtung an die constante Temperatur \(0^{\circ}\) der Umgebung habe. Hierdurch wird nicht die Theorie, wohl aber die Berechnung der Beobachtungen berührt, worauf am Schluss der Abhandlung näher eingegangen ist. Im Uebrigen sind die Annahmen Weber's beibehalten, auch die, dass die Temperatur an der Berührungsfläche zweier verschiedenartiger Körper sich continuirlich ändert. Nachdem dargelegt ist, warum die letzte Annahme statt der Poisson'schen gemacht wird, folgt die allgemeine Lösung des Problems. Bei der Auflösung der Gleichungen, auf welche die Aufgabe zurückgeführt werde, wird nur die erste Potenz vom Verhältnis der äussern Leitungsfähigkeit \(h_i\) der Seitenfläche eines Cylinders \(i\) zur Leitungsfähigkeit \(k_i\) desselben Cylinders berücksichtigt, weil diese Grösse klein ist, nämlich für Eisen den Wert 0,000943 und für Kupfer 0,0012 hat. Darauf folgt Anwendung der Rechnungen auf den Fall, dass sich Wasser zwischen zwei Kupferplatten befindet. Die Weber'schen Beobachtungen werden benutzt. Der Verfasser erhält \[ k_0 = 0,08317 - 0,0046h , \] beziehungsweise \[ = 0,08266 \] während Weber in Folge einer anderen Berechnungsweise seiner Beobachtungen fand \[ k_0 = 0,0768 \] und als Mittel mehrerer Beobachtungsreihen \[ k_0 = 0,0745 . \] Ferner bekam der Verfasser \[ k_{18} = 0,09108 - 0,0046h , \] während nach Weber \[ k_{18} = 0,0867 , \] oder gleich dem Mittelwert 0,0857 ist.
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