Proof of the reciprocity problem. (Q1550776)

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scientific article; zbMATH DE number 2709391
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    English
    Proof of the reciprocity problem.
    scientific article; zbMATH DE number 2709391

      Statements

      Proof of the reciprocity problem. (English)
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      1879
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      Ein neuer Beweis des erweiterten Reciprocitätssatzes, welcher an Einfachheit und Natürlichkeit gewiss alle bisher bekannten übertrifft. Es seien \(a\) und \(b\) ungerade relative Primzahlen und \(b>a\). Die Zahlen \(a, 3a, 5a\dots (b-2)a\) geben dann bei der Division mit \(b\) als Reste alle ungraden Zahlen \(<b\), aber mit verschiedenen Vorzeichen, und es ist \(\left(\frac{a}{b}\right)=\pm 1\), je nachdem die Anzahl der negativen Reste grade oder ungrade ist. Von diesen Resten werden diejenigen, welche kleiner als \(a\) sind, eben \(\left(\frac{b}{a}\right)\) bestimmen. Man hat also nur zu untersuchen, wie viele negative Reste sich unter denjenigen befinden, deren numerische Werthe zwischen \(a\) und \(b\) liegen. Die gesuchte Anzahl ergiebt sich ohne Schwierigkeit als gleich der Anzahl von Gliedern in der Reihe \[ \frac{b}{\alpha},\;\frac{2b}{\alpha},\;\frac{3b}{\alpha}\cdots \frac{(\alpha-1)b}{\alpha}\,,\quad \left(\alpha=\frac{b- a}{2}\right), \] deren nächste kleinere ganze Zahl ungrade ist. Da diese Anzahl sich leicht bestimmen lässt, erhält man hieraus den Satz bewiesen für ungrade \(a\) und \(b\). Der Fall, wo eine dieser Zahlen grade ist, reducirt sich auf die Untersuchung von \(\left(\frac{2}{\alpha}\right)\), was sich bei Betrachtung der Reste von 1.2, 3.2, 5.2 sofort bewerkstelligen lässt.
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      quadratic reciprocity law
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      Jacobi symbol
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      Identifiers