A tenth memoir upon quantics. (Q1553032)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: A tenth memoir upon quantics. |
scientific article; zbMATH DE number 2710761
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | A tenth memoir upon quantics. |
scientific article; zbMATH DE number 2710761 |
Statements
A tenth memoir upon quantics. (English)
0 references
1878
0 references
Die Abhandlung betrifft einen Gegenstand aus der Theorie der binären Formen fünfter Ordnung \((*\widehat{)(}x,y)^5\), mit dem sich der Herr Verfasser schon längere Zeit beschäftigt. Es war nämlich zuerst hauptsächlich beabsichtigt, eine Theorie derjenigen canonischen Form zu geben, die von dem Verfasser entdeckt und kurz in Salmon's ``higher algebra'' (1876), p. 217-218), angeführt ist. Schreibt man \(a,b,c\dots u,v,w\) für die 23 Covarianten der Form fünfter Ordnung, dann sind \(a,b,c,d,e,f\) durch die Gleichung \[ f^2=-a^3d +a^2bc-4c^3 \] verbunden; und die Form enthält diese Covarianten so miteinander verbunden, und ebenso die übrigen; alsdann ist die Form in der That folgende: \[ (1,0,c,f,a^2b -3c^2, a^2e-2cf\widehat{)(}x,y)^5. \] Der Plan der Arbeit wurde hingegen verändert durch die Untersuchungen Sylvester's über die von ihm sogenannte numerische ``erzeugende Function'' (N. G. F., i. e. numerical generating function) der Covarianten der Form fünfter Ordnung und durch des Verfassers darauf folgende eigenen Einführung der ``wirklichen erzeugenden Function'' (R. G. F., i. e. real generating function) derselben Covarianten. Dadurch war es ermöglicht, für jeden gegebenen Grad der Coefficienten und für jede Ordnung der Variabeln, oder (wie er es ausdrückt) für jede gegebene ``Grad-Ordnung'' (deg-order) ein besonderes System von Potenzen und Producten der Covarianten aufzustellen, nämlich ein System von ``abgesonderten Formen'' (segregates): Diese sind nicht syzygetisch, d. h. nicht untereinander durch eine lineare Gleichung mit numerischen Coefficienten verbunden, und sie sind folglich so beschaffen, dass jede andere Combination der Covarianten derselben Grad-Ordnung sich als lineare Function mit numerischen Coefficienten durch die abgesonderten Formen dieser Grad-Ordnung ausdrücken lässt (und dies natürlich nur auf eine Art). So ist in dem einfacheren Fall der binären Form vierter Ordnung die N. G. F. in des Verfassers ``Ninth Memoir'' (1871 siehe F. d. M. III. 40, JFM 03.0040.01) gegeben; sie ist gleich \[ \frac{1-a^6x^{12}} {(1-ax^4)(1-a^2x^4) (1-a^2)(1-a^3) (1-a^3x^6)}, \] und dort hat der obige Satz die Bedeutung, dass die Anzahl der nicht syzygetischen Covarianten \(a^{\vartheta} x^{\mu}\) der Grad-Ordnung \(\vartheta \mu\) gleich dem Coefficienten von \(a^{\vartheta} x^{\nu}\) in der Entwickelung dieser Function ist. Daraus folgt, dass die Covarianten sind: \((ax^4, a^2x^4, a^2, a^3, a^3x^6)\), die binäre Form vierter Ordnung selbst, die Hesse'sche Determinante, die quadratische Invariante, die cubische Invariante und die cubische Covariante, verbunden durch eine syzygetische Gleichung von der Grad-Ordnung 6.12 Sind z. B. \(a,b,c,d,e\) die Covarianten, so heisst diese Gleichung: \[ e^2=-a^3d +a^2bc-4c^3. \] Die neue Form, oder die R. G. F. ist \[ \frac {1-e^2} {(1-a)(1-b) (1-c)(1-d) (1-e)}. \] Die Entwickelung derselben enthält nur Glieder von der Form \(a^{\alpha} b^{\beta} c^{\gamma} d^{\delta}\) und \(a^{\alpha} b^{\beta} c^{\gamma} d^{\delta} e\), alle mit dem Coefficienten \(+1\), so dass die Anzahl der Glieder für eine gegebene Grad-Ordnung \(\vartheta \mu\) gleich dem Coefficienten von \(a^{\vartheta} x^{\mu}\) in der zuerst erwähnten Function ist, und diese Glieder für eine gegebene Grad-Ordnung stellen die nicht-syzygetischen Covarianten dieser Grad-Ordnung dar; jede andere Covariante derselben Grad-Ordnung lässt sich als lineare Function jener darstellen. Ist z. B. die Grad-Ordnung=6.12, so sind die Glieder der R. G. F. gleich \(a^3d,a^2bc,c^3\); es gibt hier ein Glied \(e^2\) mehr von derselben Grad-Ordnung; daher muss \(e^2\) eine lineare Function jener sein, und wir erhalten in der That die obige Gleichung \[ e^2=- a^3d +3a^2bc-4c^3. \] Dieselbe Theorie lässt sich auf die binäre Form fünfter Ordnung anwenden. Die R. G. F. ist \[ \begin{aligned} & \{(1-b^5)(1-v) +(1-b^3)(0+t) +(1-b^2)(e+k) +(1-b)f \\ & +(1-ag^2)(d+h+j+m+dj+hj+j^2+jm) \\ & +(1-bg)(l+jo+js) \\ & +(1-b^2g)(i+n+p+jk) \\ & +(1-abg)s \\ & +(1-g)jt \\ & +(1-a)w\}: \{(1-a)(1-b) (1-c)(1-g) (1-q)(1-u)\}.\end{aligned} \] Kehren wir zur canonischen Form der binären Form fünfter Ordnung zurück und betrachten die Gleichung \[ f^2 = -a^3d +a^2bc -4c^3, \] so ist ersichtlich, dass jede Covariante, multiplicirt mit einer Potenz der Form \(a\) fünfter Ordnung selbst, sich als rationale und ganze Function der Covarianten \(a,b,c,d,e,f\), die linear in Bezug auf \(f\) ist, darstellen lässt und dies nur auf eine Weise, oder es kann jede Covariante in der ``Normal''-(standard-) Form dargestellt werden, und zwar nur auf eine Weise. Als Beispiel nehme man \(a^2h =6acd +4bc^2 +ef\). Umgekehrt kann ein Ausdruck in Normalform, der explicite nicht theilbar durch \(a\), sehr wohl dirch eine Potenz von \(a\) wirklich theilbar sein (wo der Ausdruck für den Quotienten folglich eine oder mehrere von den höheren Covarianten \(g,h\) etc. enthält), und in diesem Falle sagt man, der Ausdruck sei theilbar und habe getheilt die Form eines Quotienten, der als rationale und ganze Function der Covarianten ausgedrückt ist. Diese Form ist jedoch nicht vollständig bestimmt; sie wird erst bestimmt, wenn sie in der obigen abgesonderten Form dargestellt wird, und eine solche weitere Reduction ist nothwendig. Die Covarianten der canonischen Form sind auf Tafel 97 in der Normalform, auf Tafel 98 in der Quotientenform und (mit Ausnahme einiger wenigen Coefficienten) in abgesonderter Form dargestellt. Die canonische Form ist besonders geeignet, um die Ausdrücke für die einzelnen ``Ueberschiebungen'' (nach Gordan, hier ``derivatives'') \((a,b)^1, (a,b)^2\) etc., oder nach des Verfassers Bezeichnung \(ab1, ab2\) etc. zu erhalten, welche aus zwei gleichen oder verschiedenen Covarianten als rationale und ganze Functionen der einzelnen Covarianten gebildet werden können. Es mag daran erinnert werden, dass diese Ueberschiebungen in Gordan's Theorie benutzt werden, um das System der 23 Covarianten aufzustellen, aber der Verfasser betrachtet sie vorzugsweise, um das System der Covarianten zu haben und mit ihrer Hülfe das System der Ueberschiebungen zu erhalten. Die einzelnen Ueberschiebungen für den Grad 6 sind auf Tafel 100 gegeben. Am Schlusse der Abhandlung werden 2 Ausdrücke, deren einer oder welche beide von Sylvester herrühren, für die N. G. F. einer binären Form sechster Ordnung gegeben.
0 references