Sur la définition de la solution simple. (Q1553344)

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scientific article; zbMATH DE number 2711113
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    Sur la définition de la solution simple.
    scientific article; zbMATH DE number 2711113

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      Sur la définition de la solution simple. (English)
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      1878
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      Die Bewegungsgleichung einer schwingenden Membran ist \[ \frac{\partial^2 v}{\partial t^2}= m^2\left( \frac{\partial^2v}{\partial x^2} +\frac{\partial ^2v}{\partial y^2}\right), \] wo \(v\) die Normalversetzung eines Punktes der Membran darstellt, welche noch der Bedingung zu genügen hat, dass sie in der Umgrenzung der Membran Null ist. Setzt man \[ \text{(1)}\quad v=(A\sin \text{am}t +B\cos \text{am}t)u, \] so erhält man für \(u\) \[ \text{(2)} \quad \frac{\partial ^2u}{\partial x^2} +\frac{\partial^2u}{\partial y^2} =-a^2u \] mit der Bedingung auf der Umgrenzung zu verschwinden. Hat man die Function \(u\) und die Constante \(x\) demgemäss gewählt, so giebt die Formel (1) die ``einfache Lösung'' und die Summe einer endlichen oder unendlichen Anzahl solcher einfacher Lösungen ist die allgemeine Lösung des Problems. Der Verfasser hat man die Natur der einfachen Lösungen zum Gegenstande einer eingehenden Untersuchung gemacht und ist auf inductivem Wege zu folgendem Satze gelangt: Es giebt im Allgemeinen eine und nur eine Function, die im Innern einer beliebigen Begrenzung der Gleichung (2) genügt, daselbst sammt ihren Derivirten erster Ordnung endlich und stetig ist und in jedem Punkte des Umfangs einen willkürlich gegebenen und variabeln Werth hat. Die Bedingung, dass sie auf dem Umfange Null sei, wird für einen beliebigen Werth von \(a\) das Verschwinden der Function überall im Innern zur Folge haben. Für gewisse Ausnahmewerthe des \(a\) jedoch, die in endlichen Intervallen aufeinanderfolgen, existirt eine von Null verschiedene Function, die auf der Umgrenzung verschwindet, und im Innern den vorerwaähnten Bedingungen genügt. Diese Function \(n\) in (1) eingesetzt, liefert die einfache Lösung des Problems. Die Richtigkeit des Satzes vermochte der Varfasser bisher nur in den Fällen zu erweisen, wo die Umgrenzung aus einem Kreise, aus 2 concentrischen Kreisen, einem Rechtecke, einer Ellipse oder 2 confocalen Ellipsen besteht.
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