On the paradoxes of the infinitary calculus. (Q1554809)

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scientific article; zbMATH DE number 2712635
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    English
    On the paradoxes of the infinitary calculus.
    scientific article; zbMATH DE number 2712635

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      On the paradoxes of the infinitary calculus. (English)
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      1877
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      I. Ueber die Annäherung an ein gegebenes Unendlich. Von einer unbegrenzten Anzahl von Grössen kann man, auch wenn durch Definition festgesetzt ist, welche von je zweien derselben die grössere, resp. die kleinere ist, noch nicht sagen, dass sie eine fortlaufende Folge bilden. Es muss vielmehr noch folgendes zutreffen. Es sei \(x_1 < x_2 < \ldots\) eine unbegrenzte Reihe von den gegebenen Grössen, \(a\) eine bestimmte derselben, die unter den ersteren nicht vorkommt. Dann muss es in der Reihe \(x_n\) zwei Glieder geben, zwischen welche \(a\) fällt: \(x_p < a < x_{p+1}\). Dass diese Eigenschaft nicht nothwendig aus dem Begriffe des ``Grösser''und ``Kleiner'' folgt, zeigt das Beispiel der mit \(x\) unendlich werdenden Functionen. Man kann sich einem gegebenen Unendlich \(\lambda(x)\) mit keiner Functionenfolge \[ \varphi_p(x)\quad (p = 1, 2 \ldots) \] in solcher Weise z. B. steigend nähern, dass man nicht stets Functionen \( \psi(x)\) angeben könnte, welche ``für beliebig grosse Werthe von \(p\)'' der Ungleichung \[ \varphi_p(x) < \psi(x) <\lambda(x) \] genügen. Dieser Satz, der hier allgemein bewiesen wird, lässt sich leicht an Beispielen erläutern. II. Ueber die Grenze von Convergenz und Divergenz. Es wird gezeigt, dass keine Function \(\tau (\alpha)\) existirt von der Eigenschaft, dass das Integral \[ \int^a_0 \frac {t(\alpha)} {\alpha} d\alpha \quad (a > 0) \] convergirt oder divergirt, je nachdem \(t(\alpha)\lessgtr \tau(\alpha)\). Dabei bezeichnet \(t(\alpha)\) näturlich eine Function, die mit \(\alpha\) beständig und in's Unendliche abnimmt. Man kann jedoch nach einem Verfahren, welches sich mit der Ableitung der irrationalen Zahlen aus den rationalen vergleichen lässt, eine ideale Grenze \(\tau(\alpha)\) zwischen Convergenz und Divergenz, ``ein irrationales Unendlich'' einführen. Nämlich, wenn ich richtig verstehe, in folgendem Sinne. Betrachtet man eine bestimmte Reihe von Functionen \(t(\alpha)\), welche aus der Divergenz des Integrals zur Convergenz überführt, z. B. die Reihe \[ l\,\left( \frac{1}{\alpha} \right)^{-1} \quad l\,\left( \frac{1}{\alpha} \right)^{-1-\mu} \quad \mu>0 , \] so existiren immer Functionen, welche die für \(\tau(\alpha)\) aufgestellte Forderung erfüllen. Jedes solche Unendlich ist als eine Annäherung an das ``irrationale'' Unendlich \(\tau(\alpha)\) anzusehen. Die irrationale \(\tau(\alpha)\) ist dem Herrn Verfasser u. A. in der Theorie der Fourier'schen Reihen von Nutzen gewesen.
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      Asymptotic behavior of functions
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