On the theory of hyperelliptic functions, in particular those of \(3^{\text{rd}}\) order \((\varrho=4)\). (Q1554895)

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scientific article; zbMATH DE number 2712727
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    English
    On the theory of hyperelliptic functions, in particular those of \(3^{\text{rd}}\) order \((\varrho=4)\).
    scientific article; zbMATH DE number 2712727

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      On the theory of hyperelliptic functions, in particular those of \(3^{\text{rd}}\) order \((\varrho=4)\). (English)
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      Die \(\frac{\varrho(\varrho+1)}{2}\) Moduln der allgemeinen \(\vartheta\)-Function mit \(\varrho\) Variabeln \[ \vartheta(v_1,\ldots v_{\varrho}) = \sum_{+\infty}^{-\infty} {}_{\nu_1\ldots \nu_{\varrho}}^{(\varrho)} e^{ \sum_{\alpha=1}^{\varrho} \nu_{\alpha}(\nu_1\tau_{\alpha 1} +\cdots +\nu_{\varrho}\tau_{\alpha\varrho}) \pi i} e^{ (2\nu_1 v_1+\cdots +2\nu_{\varrho} v_{\varrho} )\pi i} \] sind durchaus unabhängig von einander. Für diejenigen \(\vartheta\)-Functionen aber, welche bei der Umkehrung der Abel'schen Integrale auftreten, bestehen, wie Riemann (Crelle J. LIV) gezeigt, zwischen den Moduln \(\frac{(\varrho-2)(\varrho-3)}{2}\) Relationen; und für die hyperelliptischen Integrale reducirt sich die Anzahl der unabhängigen Constanten sogar auf \(2\varrho-1\); es bestehen also zwischen den Moduln der hyperelliptischen Functionen \(\frac{(\varrho-1)(\varrho-2)}{2}\) Relationen. Für diese Relationen gilt der von Herrn Weierstrass ausgesprochene Satz: ``Bezeichnet man mit \(\eta\) den Index einer hyperelliptischen \(\vartheta\)-Function mit \(\varrho\) Variabeln von folgender Zusammensetzung \[ \eta=(1,3,5\ldots 2\varrho-1,\varepsilon_1,\varepsilon_2,\ldots \varepsilon_{\varrho}) \] oder \[ \eta=(1,3,5\ldots 2\varrho-1,\varepsilon_1,\varepsilon_2,\ldots \varepsilon_{\varrho+1}) \] wo \(\varepsilon_1,\varepsilon_2,\ldots \varepsilon_{\varrho+1} \) beliebige Zahlen der Reihe \(0,1,2,\ldots 2\varrho\) bezeichnen, dann ist stets \[ \vartheta_{\eta} (0,0\ldots 0) \lessgtr 0. \] Bildet man dagegen \[ \eta'=(1,3,5,\ldots 2\varrho-1,\varepsilon_1,\varepsilon_2,\ldots \varepsilon_r), \] wo \(r<\varrho\) (oder \(>\varrho+1\)), so wird stets \[ \vartheta_{\eta'}(0,0\ldots 0)=0.\text{''} \] (Vgl. die Abhandlung des Herrn Königsberger in Borchardt J. LXIV). Für \(\varrho=2\) bedürfen die hyperelliptischen Theta's keiner besonderen Beziehung zwischen den Moduln; für \(\varrho=3\) ist die Anzahl grader Theta's, deren Index die Form \(\eta'\) hat, gleich 1, und es ist daher das Verschwinden Einer graden \(\vartheta\)-Function (nämlich \(\vartheta_{135}(v_1,v_2,v_3)\)) die Bedingung dafür, dass das system ein hyperelliptisches sei. Etwas Aehnliches findet nicht mehr statt, wenn \(\varrho>3\) wird. In Folge der für hyperelliptische \(\vartheta\)-Functionen als nothwendig sich ergebenden Bedingungen, gestaltet sich das Additionstheorem, sowie eine Reihe daraus abgeleiteter Beziehungen bei weitem einfacher als für die allgemeinen \(\vartheta\)-Functionen. Es ergiebt sich der Satz: ``Genügt ein system von \(\vartheta\)-Functionen mit \(\varrho\) Argumenten der Bedingung, dass alle graden Theta's, deren Index die Form \[ \eta'=(1,3,\ldots 2\varrho-1,\varepsilon_1,\varepsilon_2,\ldots \varepsilon_r), \] wo \(r<\varrho\), hat, für die Nullargumente verschwinden, so findet zwischen \(r+2\) beliebigen \(\vartheta\)-Quadraten mit einfachem Index eine homogene lineare Relation statt, deren Coefficienten einfache und nicht verschwindende \(\vartheta\)-Quadrate mit Nullargumenten sind.'' Ferner zeigt Herr Pringsheim, dass zwischen \(\varrho+1\) \(\vartheta\)-Producten von der Form \(\vartheta_\alpha(u_1\ldots). \vartheta_{\alpha\mu}(u_1\ldots)\), wo \(\alpha\) einen variablen Index aus der Reihe \(0,1,\ldots 2\varrho,\mu\) einen festen Index (aus derselben Reihe und \(\alpha\) verschieden) bedeutet, eine homogene lineare Relation stattfindet. Om Folgenden wird nun der specielle Fall \(\varrho=4\) betrachtet. Nach der Rosenhain'schen Methode wird mit Hülfe von \(\vartheta\)-Functionen mit 4 Variabeln, welche der Bedingung für hyperelliptische Systeme genügen, das Umkehrproblem für die hyperelliptischen Integrale \(1^{\text{ter}}\) Gattung und \(3^{\text{ter}}\) Ordnung behandelt. Es lassen sich die Quotienten aller Theta's mit Nullargumenten durch 7 (bez. 9) Constanten darstellen, die Quotienten aller Theta's mit variablen Argumenten aber als symmetrische Functionen vor 4 Variabeln \(x_1\ldots x_4\) und eben jenen Constanten. Endlich wird gezeigt, dass die auf diese Weise eingeführten Grössen \(x_1\ldots x_4\) einem hyperelliptischen Differentialgleichungs-Systeme \(3^{\text{ter}}\) Ordnung genügen, dass mithin jene \(\vartheta\)-Quadrate die Lösungen für das Umkehrproblem der betreffenden hyperelliptischen Integrale \(3^{\text{ter}}\) Ordnung liefern.
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      Theta functions
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