Der Ort der Hamilton'schen Quaternionen in der Ausdehnungslehre. (Q1555183)
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scientific article; zbMATH DE number 2713052
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Der Ort der Hamilton'schen Quaternionen in der Ausdehnungslehre. |
scientific article; zbMATH DE number 2713052 |
Statements
Der Ort der Hamilton'schen Quaternionen in der Ausdehnungslehre. (English)
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1877
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Der Verfasser zeigt, inwiefern die Hamilton'schen Quaternionen, die bekanntlich aus 3 unabhängigen Einheiten gebildet werden, ihre wissenschaftliche Grundlage in der Ausdehnungslehre finden, welche je nur die eine willkürliche Annahme macht, dass es Grössen giebt, die sich aus mehr als einer Einheit numerisch ableiten lassen. Er weist darauf hin, dass viele Sätze, welche in der Theorie der Quaternionen gewonnen werden (vgl. Dillner's Abhandlung, Clebsch Ann. XI. 168, s. p. 316), sich auf viel einfachere Weise aus den Principien der Ausdehnungslehre ergeben. Die Erkenntniss dieses Zusammenhanges wurde dadurch erschwert, dass man nach Hamilton's Vorgange einfache und längst bekannte Begriffe mit neuen, oft recht unpassenden Namen bezeichnet hat, wie ``Vector'' statt ``Strecke'', ``Tensor'' statt ``Länge'' oder ``numerischer Werth'', u. s. w. Die vom Verfasser in der Abhandlung: Sur les différents genres de multiplication, Crelle J. XLIX. 136 ff. durch 3 Gleichungsgruppen charakterisirten Multiplicationen werden hier für den speciellen Fall der Quaternionen erörtert. Daraus ergeben sich die von Herrn Dillner angeführten Fundamentalsätze. Der Verfasser bemerkt, dass die Anwendungen der Quaternionen auf die Zusammensetzung der Kräfte, auf das Drehungsmoment und die mechanische Arbeit zu verwerfen sind, da die Verknüpfung der Strecken diese Begriffe aufs einfachste liefert, währens die Quaternionen Ungehöriges hineinmischen. Ebenso zu verwerfen ist die Rechnung mit Quaternionen bei der Drehung eines räumlichen Gebildes um eine Axe und bei der Transformation rechtwinkliger Coordinaten (siehe des Verfassers Abhandlung: Die Mechanid nach den Principien der Ausdehnungslehre, Clebsch Ann. XII. 222). Schliesslich wird gezeigt, wie auch in der sphärischen Trigonometrie, welche die schönste Anwendung der Quaternionen gestattet, die Verknüpfung der Strecken der Rechnung mit Quaternionen überlegen sein dürfte.
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