On the correlation of two planes. (Q1559014)
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scientific article; zbMATH DE number 2716945
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | On the correlation of two planes. |
scientific article; zbMATH DE number 2716945 |
Statements
On the correlation of two planes. (English)
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1873
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Es ist bekannt, dass die reciproke Beziehung (correlation) zweier Ebenen dadurch festgesetzt ist, dass zu vier Punkten der einen Ebene ihre entsprechenden Geraden (Polaren) gegeben sind. Das sind aber vier doppelte Bedingungen, indem als einfache Bedingung gilt, dass zwei conjugirte Elemente gegeben sind, d. h. solche, von denen jedes mit dem entsprechenden des andern incident ist (es enthält oder auf ihm liegt). Acht einfache Bedingungen bestimmen also eine endliche Anzahl von Correlationen: sieben einfache demnach in System von Correlationen, in welchem stets einige ausgezeichnete (exceptionelle) Correlationen vorkommen. Solcher exceptionellen Correlationen giebt es drei Arten, von denen jedoch in einem Allgemeinen Systeme nur zwei vorkommen: die eine hat in jeder Ebene einen singulären Punkt, die zweite eine singuläre Gerade, welche selbst, so wie auch die mit ihnen incidenten Elemente unbestimmte Polaren, bez. Pole haben; die Pole und Polare anderer Elemente sind aber, jenachdem letztere mit dem singulären Elemente ihrer Ebene gleichartig sind oder nicht, mit dem der andern Ebene incident oder identisch. Die Charakteristiken \(\mu\) und \(\nu\) eines solchen Systems sind die Zahlen der Correlationen desselben, für welche zwei gegebene Punkte, bez. zwei Gerade conjugirt sind, oder die Klasse der Curve der Polaren eines Punktes, bez. die Ordnung der Curve der Pole einer Geraden. Herr Hirst zeigt nun, dass zwischen diesen Charakteristiken und den Anzahlen der exceptionellen Correlationen eines Systems genau die nämlichen Beziehungen bestehen, wie zwischen den Charakteristiken und den Zahlen der Ausartungen je eines Kegelschnittsystemes. Durch alle möglichen Gruppirungen von doppelten und einfachen Bedingungen ergeben sich 13 Paare dualer Systeme. Für jedes werden die Zahlen der exceptionellen Correlationen von beiden Arten ermittelt, daraus die Charakteristischen berechnet, und so die Zahl der Correlationen, welche 8 Bedingungen genügen, gefunden. Um Schlusse wird gezeigt, wie durch diese Correlationssysteme solche Gebilde sich ergeben, wie sie von Clebsch (Gött. Nachr. 1872 S. 429, Clebsch Ann. VI. S. 203, siehe Jahrb. IV. S. 64) in die Geometrie als Connexe eingeführt sind: Jeder Punkt der einen Ebene und seine Polare in irgend einer der Correlationen eines Systems bilden ein Element eines Connexes; je ein Punkt der andern Ebene und irgend eine von seinen Polaren ein Element des conjugirten Connexes. Ein System mit den Charakteristiken \(\mu ,\;\nu\) führt zu Connexen von der Ordnung \(\nu\), der Klasse \(\mu\). Von den 26 Systemen führen 5 Paare dualer zu Connexen \(1^{\text{ter}}\) Klasse \(2^{\text{ter}}\) Ordnung, bez. \(1^{\text{ter}}\) Ordnung \(2^{\text{ter}}\) Klasse, und zu der Punktverwandtschaft \(2^{\text{ten}}\) Grades von Reye (Schlömilch Z. XI. S. 280) und der dualen Linienverwandtschaft, die dort (S. 282 unter 2) erwähnt wird. Zwei duale Systeme führen zu Connexen (1, 1) und zu einer Punkt- und Geraden-Transformatiion, die aber nicht die collineare ist. Ferner werden noch besonders bezüglich ihrer singulären Elemente und der mit ihnen incidenten die Connexe (2,2), (3,2), (2,3) betrachtet, die sich aus den Systemen ergeben.
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correlations of planes
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connexes
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