Die Disparitätsmaße der Einkommensstatistik. (Q1828095)
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scientific article; zbMATH DE number 2561395
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Die Disparitätsmaße der Einkommensstatistik. |
scientific article; zbMATH DE number 2561395 |
Statements
Die Disparitätsmaße der Einkommensstatistik. (English)
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1931
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Bei Vergleichen der Einkommenverteilungen zwischen Zeiträumen, Ländern und Bevölkerungsteilen ist es sehr vorteilhaft, wenn man die Ungleichmäßigkeit der Einkommenverteilungen durch eine Maßzahl -- das Disparitätsmaß -darstellen kann. Verf. untersucht sehr eingehend die bisher definierten Disparitätsmaße. Er hält die relative durchschnittliche Spannung \(\eta\) und die relative durchschnittliche Abweichung \(\vartheta\) für sehr geeignet. Die relative durchschnittliche Spannung ist gegeben durch \[ \eta = \dfrac1m\cdot\dfrac{N\int\limits_h^k \varphi(x) \int\limits_h^x\varphi(t) (x-t)dtdx}{N\int\limits_h^k \varphi(x)\int\limits_h^x \varphi(x)dtdx}, \] wobei \(N\) die Anzahl der Einkommen, \(\varphi(x)dx\) der Anteil der Personen mit einem Einkommen von \(x\) bis \((x + dx)\) an der Gesamtzahl der Einkommenbezieher ist und \(h\) bzw. \(k\) die untere bzw. obere Einkommengrenze; \(m\) ist das Durchschnittseinkommen. Die relative durchschnittliche Abweichung ist gegeben durch \[ \vartheta = \dfrac1m \int\limits_h^k \varphi(x) |x-m|dx. \] Verf. legt ausführlich dar, wie die Disparitätsmaße aus den vorhandenen statistischen Daten berechnet werden können. -- Verf. setzt sich dann mit der \textit{Pareto}schen Einkommenverteilungsfunktion auseinander und kommt zu dem Ergebnis, daß die \textit{Pareto}sche Formel die wirklichen Verhältnisse nicht getreu genug wiederspiegelt, höchstens für kleinere Einkommenstrecken. Die \textit{Pareto}sche Konstante \(\alpha\) kann unter Umständen als Disparitätsmaß benutzt werden. Zwischen \(\eta\) und \(\vartheta\) einerseits und \(\alpha\) andererseits besteht nur eine mehr oder weniger starke negative Korrelation. Anschließend untersucht Verf. auch noch einige andere analytische Formeln zur Darstellung der Einkommenverteilungen. Zum Schluß gibt er noch eine Reihe von Vorschlägen zur Ausgestaltung der Einkommenstatistik.
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