Die Entstehung der Mengenlehre. (Q1828629)
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scientific article; zbMATH DE number 2562058
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Die Entstehung der Mengenlehre. |
scientific article; zbMATH DE number 2562058 |
Statements
Die Entstehung der Mengenlehre. (English)
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1930
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Verf. verfolgt die Vorgeschichte der Mengenlehre von ihren Spuren im Altertum und in der Scholastik an. Das Problem des Aktual-Unendlichen, insbesondere der Vergleich des Ganzen mit dem Teil, wurde schon von \textit{Bolzano} erörtert; auf \textit{Bolzano} geht auch die Bezeichnung ``Menge'' zurück. Während \textit{Dedekind} und \textit{Frege} in ihren Schriften von philosophischer Seite her den Mengenbegriff förderten, ist bekanntlich erst \textit{Georg Cantor} die mathematische Grundlegung und Klärung dieser Begriffe zu verdanken. Ausgehend vom Unstetigkeitsmaß reeller Funktionen schuf er zunächst die Lehre von den Punktmengen, dann die Begriffe: transfinite Ordnungszahl, Äquivalenz von Mengen, Abzählbarkeit und Kardinalzahl. Das Problem der Vergleichbarkeit transfiniter Ordnungszahlen und das Kontinuumproblem führten ihn zum Begriff der Wohlordnung und zum Ausbau der Theorie der transfiniten Ordnungszahlen. Zum Schluß spricht Verf. über die Einwirkung der Ideen \textit{Cantor}s auf seine Zeitgenossen. (II.)
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