Abstrakte Theorie nichtkommutativer Ringe mit einer Anwendung auf die Darstellungstheorie kontinuierlicher Gruppen. (Q1829469)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Abstrakte Theorie nichtkommutativer Ringe mit einer Anwendung auf die Darstellungstheorie kontinuierlicher Gruppen. |
scientific article; zbMATH DE number 2562967
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Abstrakte Theorie nichtkommutativer Ringe mit einer Anwendung auf die Darstellungstheorie kontinuierlicher Gruppen. |
scientific article; zbMATH DE number 2562967 |
Statements
Abstrakte Theorie nichtkommutativer Ringe mit einer Anwendung auf die Darstellungstheorie kontinuierlicher Gruppen. (English)
0 references
1930
0 references
Die vorliegende Arbeit zerfällt in zwei Teile. Teil I schließt sich an die Arbeiten von \textit{E. Noether} an (vgl. insbesondere M. Z. 30 (1929), 641-692; F. d. M. 55\(_{\text{II}}\)). Die Verallgemeinerung besteht darin, daß folgende beiden Arten von Ringen betrachtet werden: (1) Transzendent reduzible Ringe, d. h. Ringe, in denen jedes zweiseitige Ideal ein zweiseitiges, vollständig reduzibles Ideal umfaßt; (2) transzendent vollständig reduzible Ringe, d. h. Ringe, in denen der Begriff der direkten Summe auf unendliche Summen übertragen wird, und zwar folgendermaßen: Ein Ring \(\mathfrak{v}\) heißt transzendent vollständig reduzibel, wenn sich jedes Element \(c\) darstellen läßt als (eventuell unendliche) Summe \(c = \sum\limits_\alpha c_\alpha\), wobei jedes \[ c_\alpha = e_\alpha c = ce_\alpha \] einem der zweiseitig einfachen, vollständig reduziblen Ideale \(\mathfrak{a}_\alpha\) mit dem Einheitselement \(e_\alpha\) angehört, und die \(\mathfrak{a}_\alpha\) sämtliche zweiseitig einfachen, vollständig reduziblen Ideale von \(\mathfrak{v}\) durchlaufen. Jeder transzendent reduzible Ring ist ringisomorph einem transzendent vollständig reduziblen. Ein Kriterium dafür, daß ein beliebiger Ring mit einem vollständig reduziblen Ring isomorph ist, wird angegeben. Die Darstellungsmoduln der transzendent reduziblen bzw. transzendent vollständig reduziblen Ordnungen lassen sich in ähnlicher Weise in endliche direkte Summen zerlegen wie bei \textit{E. Noether}. Ferner werden die Betrachtungen der vorstehend besprochenen Arbeit des Verf. verallgemeinert. Teil II wendet die Darstellungstheorie auf geschlossene kontinuierliche Gruppen an. Verf. definiert: Der Gruppenring einer geschlossenen kontinuierlichen Gruppe \(\mathfrak{G}\) wird erzeugt durch \(g_e\) und \(g_u\). \(g_e\) enthält alle endlichen Summen \(\sum\limits_i x_ig_i\), wo \(g_i < \mathfrak{G}\) ist und die \(x_i\) komplexe Zahlen sind. \(g_u\) enthält alle unendlichen Summen \(\sum\limits_g gx(g)\), wo \(g\) samtliche Elemente der Gruppe durchläuft und \(x(g)\) eine Gruppenzahl ist. Die Multiplikation der Elemente von \(g_u\) unter einander und die Multiplikation der Elemente von \(g_e\) mit denen von \(g_u\) werden definiert. Ist \(x(g)\) eine stetige Gruppenzahl, so ist \(g_u\) ein transzendent reduzibler Ring. Die Darstellungen der Gruppe \(\mathfrak{G}\) werden mit analytischen Mitteln und mit Hilfe der in Teil I erhaltenen Resultate untersucht, wenn (1) \(x(g)\) eine stetige Gruppenzahl, (2) \(x(g)\) eine absolut quadratisch integrierbare Gruppenzahl ist. (IV 8.)
0 references