Quadratische Körper in Quaternionenringen. (Q1829482)
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scientific article; zbMATH DE number 2562981
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Quadratische Körper in Quaternionenringen. |
scientific article; zbMATH DE number 2562981 |
Statements
Quadratische Körper in Quaternionenringen. (English)
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1930
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Sei \(Q\) ein Quaternionenring, dessen Zentrum der Körper der rationalen Zahlen ist. Alle diese Ringe sind Körper mit Ausnahme des vollen Matrizenringes zweiten Grades. Verf. untersucht quadratische Körper, die in \(Q\) enthalten sind. Zuerst beweist er den Satz: Ein quadratischer Körper \(K\) ist in \(Q\) dann und nur dann enthalten, wenn jede rationale Primzahl, die die Diskriminante von \(Q\) teilt, in \(K\) überhaupt nicht zerfällt oder Quadrat eines Primideals ist. Außerdem muß man für definite Quaternionenkörper fordern, daß \(K\) imaginär ist. Weiter beschäftigt sich Verf. mit denjenigen quadratischen Körpern aus \(Q\), die mit einem festgewählten quadratischen Körper \(K\) aus \(Q\) isomorph sind. Es gibt in \(Q\) unendlich viele solche Körper. Deshalb fordert Verf., daß die Hauptordnungen der untersuchten Körper in einer festgewählten Hauptordnung \(I\) von \(Q\) liegen. Alle solche quadratischen Körper, die aus einem unter ihnen durch Automorphismen der Ordnung \(I\) entstehen, vereinigt er in eine Schar von Körpern und gibt eine Formel für deren Anzahl an. Das Endresultat seiner Untersuchungen ist das folgende: Wählt man in jedem Typus von Hauptordnungen aus \(Q\) eine Hauptordnung als Repräsentant, so ist die Anzahl der Scharen der mit \(K\) isomorphen quadratischen Körper, deren Hauptordnungen in diesem Repräsentantensystem liegen, gleich der Idealklassenzahl von \(K\). Dabei werden die Diskriminanten von \(K\) und von \(Q\) prim zueinander vorausgesetzt. Enthält eine Schar quadratische Körper, deren nichtidentischer Automorphismus nicht durch einen Automorphismus der betreffenden Hauptordnung von \(Q\) erzeugt wird, so muß sie bei der Zählung doppelt gezählt werden. Verf. leitet auch eine ähnliche etwas kompliziertere Formel für den Fall ab, in dem die Diskriminanten von \(Q\) und \(K\) nicht zueinander prim sind.
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