Some problems connected with Fourier's work on transcendental equations. (Q1829941)
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scientific article; zbMATH DE number 2563525
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Some problems connected with Fourier's work on transcendental equations. |
scientific article; zbMATH DE number 2563525 |
Statements
Some problems connected with Fourier's work on transcendental equations. (English)
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1930
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Um zu beweisen, daß eine gewisse ganze Funktion nur reelle Nullstellen hat, hat \textit{Fourier} einen nur für Polynome bewiesenen Satz (der schon 1741 von \textit{de Gua} entdeckt worden und mit dem \textit{Budan-Fourier}schen Theorem verwandt ist) ohne weiteres auf ganze Funktionen angewendet (Œuvres t. I, p. 335-337). Dieses Verfahren hat bald darauf eine lebhafte Diskussion ausgelöst, an der sich besonders \textit{Cauchy, Poisson} und \textit{Fourier} selbst beteiligt haben; zuletzt hat \textit{Stern} 1841 einen Beitrag zu der Frage geliefert, die dann in Vergessenheit geraten ist. Verf. greift nun diese Frage wieder auf und beweist über sie zwei Sätze. Er führt folgende Bezeichnungen ein: Eine ganze Funktion, die auf der Achse des Reellen nur reelle Werte annimmt, heißt eine reelle ganze Funktion. Ist \(g(z)\) ein reelles Polynom oder eine reelle ganze Funktion vom Geschlecht \(0\) oder \(1\), und \(\gamma\) eine nicht negative reelle Konstante, so heißt die ganze Funktion \[ f(z) = e^{-\gamma z^2}g(z) \] vom Geschlecht \(1^*\). Die Stelle \(\xi\) heißt ein kritischer Punkt von \(f(z)\), wenn für ein \(n\) \[ f^{(n)}(\xi )=0, \;f^{(n-1)}\overline{(\xi )}f^{(n+1)}(\xi ) > 0 \] ist. Die von Verf. bewiesenen Sätze können nun so ausgesprochen werden: (1) Wenn eine ganze Funktion vom Geschlecht \(1^*\) nur eine endliche Anzahl \(J\) von Paaren von imaginären Nullstellen hat, dann hat bekanntlich jede Ableitung \(f^{(n)}(z)\) von \(f(z)\) nur eine endliche Anzahl \(J_n\) von Paaren von imaginären Nullstellen, und es ist \[ J\geqq J_1\geqq J_2\geqq \cdots . \] Ist \(K\) die Anzahl der kritischen Punkte von \(f(z)\) und \[ J_\infty = \lim_{n\to\infty} J_n, \] so ist \[ J = K + J_\infty . \] (2) Wenn die Ordnung einer reellen ganzen Funktion \(f(z)\) kleiner als \(\frac{2}{3}\) ist, und wenn \(f(z)\) nur endlich viele imaginäre Nullstellen hat, so haben alle Ableitungen von \(f(z)\) von einer gewissen Nummer \(m\) ab, also \(f^{(m)}(z), f^{(m+1)}(z),\ldots,\) überhaupt keine imaginären Nullstellen. (I 1.)
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