The Jaina school of mathematics. (Q1830337)
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scientific article; zbMATH DE number 2566173
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | The Jaina school of mathematics. |
scientific article; zbMATH DE number 2566173 |
Statements
The Jaina school of mathematics. (English)
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1929
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Die Jaina-Schule reicht etwa ebenso weit wie der Buddhismus, ein halbes Jahrtausend v. Chr., zurück. Die Jaina-Priester hatten sich auch mit Mathematik und Astronomie zu beschäftigen. Von den vielen in diesen Kreisen entstandenen mathematischen Schriften hat sich nur ein noch dazu sehr spätes Werk erhalten, die Ganita-sāra-samgraha (Sammlung der Hauptsachen der Mathematik) von \textit{Mahāvīra} (um 850 n. Chr.); in der Einleitung wird auf zahlreiche Vorgänger Bezug genommen. Verf. hat nun die allgemeinen kanonischen Schriften dieser Schule, die zum Teil aus den letzten Jahrhunderten v. Chr. stammen, durchgearbeitet, und die verstreut und nur gelegentlich vorkommenden mathematischen Stellen gesammelt. Ihr Inhalt ist in verschiedenen Abschnitten geordnet: Formeln für Kreisbogen, \(\pi =\sqrt{10}\), angenäherte Berechnung einer irrationalen Quadratwurzel, Näherungswerte großer Brüche, Permutationen und Kombinationen, Rechnen mit Potenzen und Wurzeln, die ersteren auch mit gebrochenen Exponenten, Positionssystem, Einteilung der Zahlen, Fachwörter. Die Datierungen der einzelnen Vorschriften und Sätze sind natürlich ebenso unsicher, wie die ganze Geschichte der indischen Mathematik verschwommen ist.
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