Das Fortleben der Archimedischen Infinitesimalmethoden bis zum Beginn des 17. Jahrh., insbesondere über Schwerpunktbestimmungen. (Q1830348)
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scientific article; zbMATH DE number 2566183
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Das Fortleben der Archimedischen Infinitesimalmethoden bis zum Beginn des 17. Jahrh., insbesondere über Schwerpunktbestimmungen. |
scientific article; zbMATH DE number 2566183 |
Statements
Das Fortleben der Archimedischen Infinitesimalmethoden bis zum Beginn des 17. Jahrh., insbesondere über Schwerpunktbestimmungen. (English)
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1930
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Nach einem kurzen Überblick über die Geschichte der \textit{Archimedes}handschriften und der ersten Drucke, durch die erst seit 1544 die Leistungen des großen griechischen Mathematikers der Allgemeinheit zugänglich wurden, schildert Verf. die Fortschritte, die die Schwerpunktsbestimmungen bei den Arabern (\textit{Al-Haitam}, um 1000 n. Chr.), dann durch \textit{Maurolico} (1548; Druck 1685) und \textit{F. Commandino} (1565) erfuhren. \textit{Stevin}s Verdienste (1586) bestehen mehr in der arithmetischen Grundformulierung eines Grenzüberganges. Während dann \textit{Guidubaldo} (1588) sich damit begnügt, die archimedischen Resultate verständlich zu machen, dringt \textit{Luca} \textit{Valerio} (1604) bedeutend weiter vor; ihm verdankt man unter anderem die moderne Schulmethode zur Berechnung des Kugelvolumens. Mit infinitesimalen Methoden arbeiten fast alle bedeutenderen Mathematiker, \textit{Kepler}, \textit{Cavalieri}, \textit{Descartes}, \textit{Galilei} u. a., an einzelnen Schwerpunktsaufgaben. \textit{Torricelli} (1646) gelang es, alle diese Einzeluntersuchungen in \textit{einen} Satz zusammenzufassen, aus dem man leicht die moderne Schwerpunktsformel ableiten kann. Damit war eine allgemeine Methode gewonnen, die nur noch des rechnerischen Aufbaus bedurfte.
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